Interview:

Pain

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InterviewWie geht es dir, Peter?



Mir geht es gut, ich ruhe mich gerade aus!



Du hast ja auch nur vier bis fünf Stunden Interview-Marathon vor dir, nee, is klar... Dafür habt ihr Schweden ja das verlängerte nächste Wochenende frei, so viel ich weiß, da wird doch Midsommar gefeiert, oder?



Ja, aber ich bin an diesem Wochenende auf dem Graspop, das fällt für mich aus.



Wird Midsommar denn groß gefeiert, wo du lebst?



In ganz Schweden. Von den Feierlichkeiten her ist es mit Silvester zu vergleichen, nur, dass es mitten im Sommer ist. Es geht um die Tradition.



Das heißt, bei euch wird dann auch so ein Midsommar-Baum aufgestellt?



Na, so ein komischer Baum eben, ja. Aber das ist nicht das wichtigste. Bei Midsommar geht es darum, dass man mit Freunden bei einem guten Essen zusammensitzt und eine gute Zeit hat.



Also ist es eher ein Familienfest?



Nicht nur Familie, auch Freunde. Aber, hey, ich hab das jetzt gefühlt eine Million mal gemacht, es ist ok, dass ich nicht dabei bin.



Dein aktuellstes Album ist draußen und die Reaktionen sind, soweit ich das mitbekommen habe, fantastisch. Besonders hier in Deutschland.



Ja, gerade die Reaktionen aus Deutschland waren überraschend gut. Ehrlich, damit habe ich nicht gerechnet. Insgeheim habe ich auf die Top 60 gehofft, und dann wurden es die Top 40!



Dabei hast du in Deutschland zu diesem Album bisher nicht eine einzige Show gespielt!



Nein, noch nicht. Das erste Konzert in Deutschland wird erst am 5. Oktober sein. Das ist verrückt: Wir haben nicht ein einziges Festival in Deutschland angeboten bekommen, es war, als ob wir für die Festival-Booker gar nicht existierten. Aber unsere Fans hatten uns nicht vergessen! Und die werden wir definitiv im Oktober auf unserer Tour treffen, wir spielen 5 oder 6 Gigs direkt in Deutschland.



Habt ihr schon Eindrücke sammeln können, wie die Songs live funktionieren?



Ja, Ende Mai haben wir Rußland betourt, die konnten es dann zuerst hören, und dann haben wir ein paar Festivals gespielt. In Österreich haben wir auf dem Nova Rock gespielt (von Größe und Billing in etwa das österreichische Pendant zu Rock Am Ring/Rock im Park - laetti), außerdem auf einem schwedischen und einem finnischen Festival. Die Reaktionen waren überall gut. Die Leute kennen die Songs bereits, das ist super.



Welche Songs habt ihr live gespielt?



"Let Me Out", "Dirty Woman", "The Great Pretender" und "You Only Live Twice".



Ich mag das Video zu "The Great Pretender", das ist wirklich lustig mit dem missglückten Banküberfall.



Ja, das ist lustig. Es muss ja auch nicht immer so ernst zugehen.



Wer hatte denn die Idee?



Das war Ewo, unser Manager.



Ich mag besonders an diesem Album, dass ihr ein paar oldschool-klingende Songs dabei habt. "Fear The Demons" könnte von einem richtig alten Album von dir sein, oder "Let Me Out" hört sich an, als seien wir noch im Jahr 1996.



Stimmt. Ich wollte dieses Mal mit gitarrenbasierte Songs schreiben. Also hab ich mir die Gitarre genommen und angefangen. Dann sind die Songs einfach so geworden. Ich hatte mir fest vorgenommen, ein paar schnellere Songs zu schreiben, denn bisher hatte ich noch gar keine schnellen Songs auf den PAIN-Alben.



"Fear The Demons" könnte genauso gut auf einer Hypocrisy-Scheibe stehen, als der langsame Song zwischen den schnellen?



Vielleicht. Da ich auch bei Hypo fast alles schreibe, wird es immer Überkreuzungen zwischen meinen Projekten geben. Man kann da nicht 100-prozentig schizophren bleiben.



Heißt das, du schreibst auch schon wieder neuen Kram für HYPOCRISY?



Nein, ich habe bisher noch NICHTS, wirklich gar nichts neu geschrieben. Ich war wirklich überarbeitet, nachdem dieses Album fertig war. Ich hab mich gefühlt, als sollte ich für eine längere Zeit gar nichts mehr machen. Die Luft war raus.



Hört sich an, als hättest du eine Menge Herzblut in dieses Album gesteckt?



Oh ja, das bestimmt!



Ich erinnere mich, wie mir euer Schlagzeuger David Wallin mal fast neidisch erzählt hat, wie schnell du fast über Nacht ganze Alben schreibst und gleich aufnimmst. Ist das nicht mehr deine Arbeitsweise?



Na, zumindest für dieses Album war das anstrengend. Und jetzt fühle ich mich so voll und satt. Ich will jetzt lieber warten, bis ich wieder Hunger auf neue Songs habe. Wir wollen jetzt dringend zurück auf die Straße und Popo treten. Außerdem war die kommende Tour schon jetzt eine Menge Arbeit: Man muss so viel im Vorfeld planen! Wir wollen dieses Mal eine Menge an Produktion mitbringen, dabei muss man aufpassen, dass man im Budget bleibt. Sobald das Album fertiggestellt war, musste ich mich um die Tour kümmern und darum, alles fertig zu bekommen. Klar, es sieht ja so aus, als sei noch eine Menge Zeit bis Oktober, aber – schwuppdiwupp – ist dann Oktober, und wenn bis dahin nicht alles richtig organisiert wurde, bist du am Arsch. Ja, es war bisher superhektisch, aber jetzt kann ich entspannen.



Also gehört deine Zeit momentan zu 100 Prozent PAIN?



Ja sicher. Und das wird es für die nächsten zwölf bis fünfzehn Monate.



Du hast jetzt seit etwa fünf oder sechs Jahren ein stabiles Line-Up für PAIN.



Ganz genau. Und David spielt sogar noch länger bei uns Schlagzeug, wenn ich mich richtig erinnere, hatte er seinen ersten Gig mit mir 2003. Er ist also schon ganz schön lange dabei.



Hat sich dadurch für dich was beim Aufnahmeprozeß verändert?



Ja, David hat die Drums auf dem gesamten Album aufgenommen, das war cool. Dadurch bekommt die Musik etwas menschlicheres. Er ist ein sehr guter Schlagzeuger. Dennoch ist er immer noch enttäuscht über seinen Beitrag zum Album, aber ich weiß nicht... Er hatte die Songs eine ganze Weile vor den Aufnahmen und konnte sich darüber Gedanken machen. Aber weil ich die Spuren für die Demos eingetrommelt hatte, hat er sich dadurch wohl zu sehr beeinflussen lassen. Für nächstes Mal besteht er darauf, dass er gleich von Anfang an beim Songwriting dabei sein möchte, so dass er sich gleich von Anfang an einbringen kann und nicht zu sehr davon abgelenkt wird, wie ich es tun würde.



Hey, das ist eine Entwicklung! Ich kann mich noch daran erinnern, wie sehr du darauf bestanden hast, dass PAIN dein Soloprojekt ist – bei dem du alles, aber auch wirklich alles allein machen willst!



Haha, die Zeit verändert einen. Ich finde es cool. Ich wollte dieses Mal auch explizit mehr menschlichen Ausdruck auf dem Album. Wer weiß, was ich nächste Mal will...



Wie sieht die Rolle von Johan und Mikael aus? (Gemeint sind Bassist Johan Husgafvel und Gitarrist Michael Bohlin - laetti)



Na, die Arbeit ist ja nicht allein mit dem Album getan. Die drei sind mit allem, was rund um die Live-Shows geplant werden muss, eingespannt. Also Organisation, die Setlisten, und alles um das ich mich dann nicht kümmern brauche. Eine gute Arbeitsteilung!



Also muss ich Mikael oder Johan anbetteln, wenn ich meinen Lieblingssong auf der Setlist wiederfinden will?



Eher noch David, er ist unser "Setlisten Diktator".



Außerdem füttert er das "Pain Moblog" mit lustigen Geschichten, die euch "on the road" passieren.



Da ist er gut drin! Über die Setlist auf dieser Tour wollen wir online abstimmen lassen, die Fans sollen ihre Lieblingssongs selbst bestimmen.



Na, das hat vor ein paar Jahren ja auch bei Hypocrisy schon ganz gut geklappt.



Genau. Und es hilft uns, wir brauchen uns nicht den Kopf zu zerbrechen, sondern sehen was die Leute wollen.



Na dann stimme ich mal fleißig für meine Favoriten ab. Bis zum Oktober!



Bis dann. Take it easy!



Review:

Apocalyptic Necromancy

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Dass aus Philadelphia nicht nur zarter Streichkäse kommt, zeigen die Recken um GOREAPHOBIA-Gründer Chris Gamble, der vor einigen Jahren auch mal als Live-Mitglied bei den Landsleuten ABSU aushalf. Der Bassist und "Sänger" ist auch das einzige Mitglied, das durchgehend seit Ende der 80er (!) in der Band aktiv gewesen ist; die unzähligen Line-Up-Wechsel sind vielleicht auch der Grund, warum diese herrlich dreckige Band in unseren Breitengraden kaum Bekanntheit genießt. Mit furztrockenem Sound und hörbaren Einflüssen von Bands wie NECROPHAGIA, VENON, uralten SODOM, späteren BOLT THROWER oder HELLHAMMER/CELTIC FROST rumpelt sich das Quartett durch eine wirklich gute Scheibe, die zwar erwartungsgemäß technische Kabinettstückchen vermissen lässt, aber eben genau darum sehr räudig und basisch klingt. Zum größten Teil in stampfendem, auch mal flottem Midtempo gehalten, dürften Stücke wie "Xurroth Rreeth N'Vez Helm (City Of Rot And Decay)", "Shroud Of The Hyena (Inall Ninuttix)" oder "Darkstar Dementia" (in Sachen schräger Songtitel kommt man ABSU schon recht nahe...) jedem nicht ganz so feingeistigen Death Metaller gefallen, dem in etwa auch die oben erwähnten Vorbilder zusagen. Lediglich das Songwriting könnte insgesamt noch etwas treffsicherer sein, trotzdem ist "Apocalyptic Necromancy" eine sehr hörenswerte Scheibe für entsprechende Geschmäcker.

Apocalyptic Necromancy


Cover - Apocalyptic Necromancy Band:


Genre: Nicht angegeben
Tracks: 12
Länge: 49:6 ()
Label:
Vertrieb:
Review:

Phoenix Rising

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Die DEEP PURPLE Mark IV-Besetzung gilt als die schwächste. Die erste ohne Blackmore, dafür mit dem talentierten Tommy Bolin an der Gitarre, der leider kurz nach Auflösung der Band an einer Überdosis Heroin verstarb. Dabei muss ich sagen, gefiel mir "Come Taste The Band" (einzige Studioplatte Mark IV) gut, auch ohne Blackmore`s songwriterisches Talent. Nun hat die Plattenfirma ihren Giftschrank geöffnet und vermeintlich verschollene Aufnahmen und Filmmaterial zu Tage getragen. Natürlich nur um den schon lange darauf wartenden Fan zu befriedigen. Und da sind wir schon beim Kern der Sache: diese Veröffentlichung (DVD + CD) ist nur was für Fans und Sammler. Nur der, durch dessen Adern tief purpurnes Blut fließt, braucht ein 80-minütiges Interview mit alternden Musikern auf DVD. So was kann ich mir mal auf Arte bei den Themenwochen Rockmusik der 70er angucken und fertig. Sicher geben John Lord und Glenn Huhges immer mal wieder interessante Anekdoten zum Besten. Auch das miteingefügte Archivmaterial von der Tournee ist nicht uninteressant, aber braucht man das auf DVD? Als absoluter Fan und Sammler vielleicht.

Kommen wir zur Musik. Das Konzert, welches man zu sehen bekommt, ist die Aufzeichnung vom 15. Dezember 1975 in der Budokan Hall in Japan. Die Bild- und Sound-Qualität ist ordentlich, aber die Band wirkt zerfahren und unausgeglichen. Glenn Hughes spielt sich immer mal wieder in den Mittelpunkt - zu dieser Zeit war er ja Drogen und Alkohol noch verfallen - und wirkt so teilweise überdreht. Tommy Bolin, wie eingefleischte DEEP PURPLE-Fans wissen, hatte bei diesem Gig eine Verletzung am Greifarm und konnte so nur eingeschränkt spielen, was auch zu hören ist. Insgesamt werden 5 Songs mit einer Spielzeit von 30 Min. geboten. Auf der zusätzlichen CD sind sowohl Live-Mitschnitte aus Japan als auch aus Long Beach, USA, vertreten, welche schon mehrfach auf anderen Live-Alben veröffentlicht worden sind. Vor allem die "amerikanischen" Aufnahmen, besonders das kraftstrotzende "Burn" sei hier genannt, machen Freude und können punkten.

Nun, alles zusammen ist ordentlich verpackt und zu einem nicht allzu hohen Preis zu kaufen. Somit muss sich der geneigte DEEP PURPLE-Fan nur fragen, ob er diese Veröffentlichung braucht und ob sie sein Geld wert ist.



DVD:

80 min Getting Tighter Dokumentation

30 min Rises over Japan-Konzert



CD:

1.. Burn

2.. Getting Tighter

3.. Love Child

4.. Smoke On The Water (including Georgia)

5.. Lazy

6.. Homeward Strut

7.. You Keep On Moving

8.. Stormbringer

Phoenix Rising


Cover - Phoenix Rising Band:


Genre: Nicht angegeben
Tracks: 8
Länge: 70:13 ()
Label:
Vertrieb:
Review:

My Blood

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Seit ihrem 1985er Debütalbum „Fear Of Tomorrow“ fristen die dänischen Thrash-Meister ein Schattendasein und sind immer als sehr guter Underground-Tipp durchgegangen, ohne jemals die kommerziellen Regionen von Kollegen wie etwa SODOM, KREATOR oder TANKARD (die als stilistischer Vergleich noch am Nächsten kommen) zu streifen. Vielleicht fehlen ARTILLERY einfach die ganz großen Übersongs, aber die brauchen sie auch gar nicht, wie „My Blood“, das erst sechste Album in knapp 30 Jahren, locker unter Beweis stellt. Das Album macht von vorne bis hinten einfach Spaß – fertig, aus! ARTILLERY wirken hier so frisch und unverbraucht wie viele Newcomer nicht und haben hörbar Spaß an durchweg guten bis sehr guten Hymnen wie dem über siebenminütigen und mit orientalischen Parts versehenen Opener und Quasi-Titelsong „Mi Sangre (The Blood Song)“, der Mitgröl-Nummer „Monster“, dem Stampfer „Dark Days“, dem Ohrwurm „Death Is An Illusion“ (mein persönliches Highlight), dem fast schon glamrockigen „Ain´t Giving In“, dem fett nach vorne peitschenden „Prelude To Madness“, dem vertrackten „Concealed In The Dark“ oder dem abschließenden, flotten „The Great“… ihr seht, fast jedes der Stücke (deren Qualität gegen Ende des Albums leider leicht abnimmt) eignet sich als Anspieltipp und kann jedem Thrasher der alten Schule empfohlen werden. Abgerundet wird „My Blood“ durch die sehr druckvolle Produktion und den saucoolen Shout-Gesang von Søren Adamsen, was als Gesamtpaket, trotz hin und wieder leichter Schwächen im Songwriting, den „Tipp“ rechtfertigt, da das Album richtig powergeladen und eingängig aus den Boxen dröhnt und zu den Genre-Highlights der letzten Monate zählt!

My Blood


Cover - My Blood Band:


Genre: Nicht angegeben
Tracks: 11
Länge: 53:35 ()
Label:
Vertrieb:
Review:

Sun In The House Of The Scorpion

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Die ukrainischen, 2005 von Roman Sayenko gegründeten BLOOD OF KINGU rekrutieren sich, inklusive ihres Gründers, hauptsächlich aus den stilistisch deutlich anders aufspielenden DRUDKH, die zwar hierzulande einige Fans haben, aber nicht unbedingt zur großen Klasse in der Schnittmenge aus Black,- und Viking Metal zählen. BLOOD OF KINGU stechen da schon deutlich mehr heraus, fahren sie ein recht originelles Black/Death Metal-Brett auf, das nicht nur aufgrund seiner Affinität zu alten Kulturen (die Band thematisiert unter Anderem tibetanische, indogermanische und ägyptische Mythologie sowie Astronomie) eine gewisse Ähnlichkeit zu NILE nicht leugnen kann, was sich teilweise auch musikalisch niederschlägt. Hört euch in diesem Zusammenhang nur mal das sehr gelungene Zwischenspiel "Morbid Black Dreams Bringing Madness" oder das überlange, mehrschichtige "Incantation Of He Who Sleeps" (Highlight!) mit seinem hypnotischen Mittelteil an. Und selbst die abschließende BEHERIT-Coverversion "The Gate Of Nanna", das leider von vielen Bands vergewaltigt wird, ist hier ausnahmsweise gelungen. Auch wenn die Klasse der genannten NILE oder vergleichsweise auch BEHEMOTH oder MORBID ANGEL nicht ganz erreicht wird, stellt "Sun In The House Of The Scorpion" eine wirklich gelungene Veröffentlichung dar, die sowohl vielen Black,- als auch Death Metallern zusagen dürfte. Und die Frage, ob DRUDKH eine politisch "saubere" Band sind, sollte sich ja in der Zwischenzeit geklärt haben... sonst würden diese Zeilen hier nicht stehen.

Sun In The House Of The Scorpion


Cover - Sun In The House Of The Scorpion Band:


Genre: Nicht angegeben
Tracks: 8
Länge: 36:24 ()
Label:
Vertrieb:
Band:

Finnr´s Cane

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Review:

Worthless

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WEEKEND NACHOS haben nicht nur einen selten beknackten Bandnamen, sondern auch viel kreative Energie beim Songschreiben – nur kurz nach der „Black Earth“-EP haben sie „Worthless“ fertig, das sie via Relapse Records nachschieben. 14 Songs in gut 27 Minuten gibt es, also wieder schön Auf-die-Fresse-Grindcore, wie gleich der Opener „Hometown Hero“ klarmacht. Interessant ist an der ganzen Chose die Einbeziehung von New Orleans-mäßigem Sludge-/ Doom-Passagen, was das andere Extrem zur wütenden (mit Crust-Einschlag) Raserei darstellt. Die Kombination funktioniert leidlich („Frostbitten“) und geht im Regelfall auch harmonisch ineinander über. Einzig bei „Future“ und ein, zwei anderen Songs reizen WEEKEND NACHOS die Sludge-Parts zu lange aus, wodurch vermeidbare Monotonie aufkommt. Der Großteil von „Worthless“ kann aber locker überzeugen, solange ein Faible für crustigen Grindcore vorhanden ist.

Worthless


Cover - Worthless Band:


Genre: Nicht angegeben
Tracks: 14
Länge: 27:2 ()
Label:
Vertrieb:
Review:

Necro Spirituals

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Die dänische Band HORNED ALMIGHTY wurde 2002 von Gitarrist/Bassist Hellpig und Sänger S. (Smerte) gegründet, die zuvor unter anderem bei KOLDBORN und EXMORTEM tätig gewesen waren. Die inzwischen um die beiden BLACK DEMENTIA-Recken Harm und Aries ergänzte Band hat sich satanistischem Black Metal verschrieben, der zwar ordentlich fett und mit Augenmerk auf die fast schon rock´n´rolligen Riffs produziert wurde, aber weder in Sachen Stil noch Songwriting groß heraus sticht. Vor allem das völlig gesichtslose Growl-Kreischen von S., das "Necro Spirituals" in Kombination mit dem ein wenig tiefer gelegten Gesamtsound sogar noch einen todesmetallischen Anstrich verleiht, wirkt auf Dauer eher nervig als dienlich aggressiv. Und Stücke wie der nach vorne peitschende Titelsong oder die fast schon an MOTÖRHEAD erinnernden "The Age Of Scorn" und "Illuminated Void" sind schön auf "radiotaugliche" Länge getrimmt und ähneln sich untereinander nicht gerade wenig. Somit tut "Necro Spirituals" niemandem ernsthaft weh, geht aber in keinem Fall als essentielle Veröffentlichung durch. Wer etwas in dieser ungefähren Stilrichtung sucht, sollte nach wie vor zum überragenden I-Debüt "Between Two Worlds", dem DEMONAZ-Einstand "March Of The Norse" oder den jüngeren Werken von SATYRICON oder NACHTMYSTIUM greifen, die alles deutlich besser und intensiver betreiben als HORNED ALMIGHTY.

Necro Spirituals


Cover - Necro Spirituals Band:


Genre: Nicht angegeben
Tracks: 9
Länge: 35:57 ()
Label:
Vertrieb:
Band:

Strife

KEINE BIO! www
Band:

Raw Power

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