Review:

Stoneface

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Abgefahren, verstrahlt, psychedelisch oder extrem gechillt, dazu jazzig, experimentell und bluesig - was überwiegt bei dem dritten Longplayer der australischen THE IVORY ELEPHANT? Schwer zu sagen, vielleicht schließt das eine das andere nicht aus. Dem Trio gelingt es mit "Stoneface" einen so wundervollen Mix aus alledem herzustellen, dass man meinen könnte, dies gehöre schon immer so zusammen. Die 10 Nummern, die kaum Gesang benötigen, schweben gleich fremden Lebensformen aus fernen Galaxien an mein Ohr und durch meinen Kopf.
 
JIMI HENDRIX ("Wars"), THE DOORS ("Roll On") oder frühe MONSTER MAGNET ("Maybe I'm Evil") geben ganz gut die "Flugbahn" der aus Melbourne stammenden Band an. Der Hörer muss sich nicht anschnallen, sondern eher in Liegesitz-Stellung gehen, um "Stoneface" optimal zu genießen. "Stoneface Jamboree", mit einer orientalisch anmutenden Sitar begleitet, erinnert zuweilen an JOHN LENNON und seine BEATLES und dient als Vorspiel zum wunderbaren, verträumten und tiefenentspannten Titelsong. Sicher - energisch, dynamisch oder gar hart ist das Album nicht; gleichwohl klingt hier die Gitarre ungemein kraftvoll und heavy, und auch der restliche Sound der Scheibe besticht durch seine Klarheit und Intensität. Sehr eigenes, sehr starkes Album!
 

Stoneface


Cover - Stoneface Band:


Genre: Nicht angegeben
Tracks: 10
Länge: 47:22 ()
Label:
Vertrieb:
Band:

THE IVORY ELEPHANT

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News:

MOLLY HATCHET - NEUES LIVE ALBUM IM NOVEMBER!

Es ist kein Geheimnis, dass viele Fans den künstlerischen Wert einer Rockband vor allem an der qualitativen Substanz ihrer Live-Performance taxieren. The Allman Brothers ohne ihre legendären Konzerte? Undenkbar! LYNYRD SKYNYRD lediglich als blutarmes Studioprojekt? Nicht vorstellbar! Und so gilt auch für MOLLY HATCHET als weitere legendäre Kraft im Bunde einer langwährenden Southern Rock-Historie, dass neben vieler hervorragender Studio Scheiben das gesamte Potential der Band vor allem auf der Bühne zum Tragen kommt. Immer wieder haben die Mannen um Gitarrist Bobby Ingram in bravourös geschlagenen Konzert-„Schlachten“ ihren Ruf als großartige Live-Band nachhaltig legitimiert. Kein Wunder also, dass der Wunsch der internationalen Anhängerschaft nach einem neuen Bühnenwerk seit Jahren zunehmend lauter wurde.

Aufgenommen wurde "Battleground", dessen sehenswertes Cover-Artwork erneut aus der Feder von Paul Raymond Gregory (u.a. SAXON, BLIND GUARDIAN, URIAH HEEP) stammt, in Ludwigsburg, im schweizerischen Pratteln und während der 40th-Anniversary-Tour durch die USA. Mit berechtigtem Stolz und einer unüberhörbaren Demut blickt Ingram nicht nur auf die neue Live-Scheibe, sondern auf die gesamte Karriere seiner Gruppe zurück: „Molly Hatchet gehören nun bereits seit 40 Jahren zu den populärsten Southern Rock-Bands und haben immer noch eine große Bedeutung. Das alleine ist eine große Ehre für alle Bandmitglieder, die an dieser langen Reise teilgenommen haben.” Eine Ehre, die man auf "Battleground" in jedem einzelnen Ton spürt.

Bei den anstehenden Konzerten werden Ingram & Co. nicht nur wie gewohnt ihre größten Hits präsentieren, sondern gleichzeitig auch ihren neuen Sänger Jimmy Elkins vorstellen, der für den im April 2019 verstorbenen Phil McCormack gekommen ist. Elkins war jahrelang Frontmann der aus Florida stammenden Formation Bounty Hunter, die  in den zurückliegenden 20 Jahren diverse Male die Bühne mit MOLLY HATCHET geteilt hat. „Für uns war es der logische Schritt, Jimmy zu unserem neuen Sänger zu machen“, erklärt Ingram. „Man spürt, dass er das Southern Rock-Gen in sich trägt, und nicht nur musikalisch sondern auch menschlich perfekt zu Molly Hatchet passt.“
 
 
"Battleground" erscheint am 29.11.2019 über Steamhammer/SPV als 2CD DigiPak, 3LP Gatefold Version, Download und Stream: https://MollyHatchetSPV.lnk.to/Battleground
 
MOLLY HATCHET live  2019 :
 
06.12. Flensburg - Roxy
07.12. Lübeck - Werkhof
08.12. Hamburg - Downtown Blues Club
10.12. Bremen - Meisenfrei
11.12. Essen Turock
12.12. Siegburg – Kubana
14.12. Bensheim - Rex
15.12. Obermarchtal - Kreuz
17.12. CH-Pratteln - Z7
18.12. Nürnberg - Hirsch
19.12. München - Backstage
20.12. Torgau – Kulturbastion
22.12. Augsburg - Spectrum


News:

SAMANTHA FISH 2020 in Deutschland!

SAMANTHA FISH

LIVE 2020

25.März – Hamburg / Fabrik

26.März – Berlin/Frannz

27.März – Roth/Bluestage

28.März – Winterbach/Strandbar 51

www.samanthafish.com

Die genresprengende US Gitarristin, Sängerin und Songwriterin Samantha Fish veröffentlichte am 20. September in Deutschland ihr mit Spannung erwartetes neues Werk “Kill Or Be Kind” (in-akustik). Es ist das erste Album der 30-Jährigen beim legendären Nashville Label ROUNDER.

Samantha fasziniert das Publikum rund um den Globus mit ihrer zündenden Live-Performance – und begeisterte unlängst auch in Deutschland mit ihrem sensationellen Gitarrenspiel und fulminanten Liveshow. Mit „Kill Or Be Kind“ schickt sich die „Wonder Woman“ aus Kansas City an, den ganz großen internationalen Durchbruch zu schaffen!

Das vibrierende Album wurde in den Royal Studios in Memphis aufgenommen und vom dreifachen Grammy-Gewinner Scott Billington produziert; abgemischt wurde es schließlich vom zweifachen Grammy-Sieger Steve Reynolds. 
Das Album beeindruckt mit elf Songs, die von der stampfenden neuen Single „Bulletproof“ (gespielt auf einer Electric Cigar Box) bis hin zum süßen Memphis R&B Song „Trying Not To Fall In Love With You“ reichen. Keine Frage: Dieses Album wird Frau Fish als kraftvolle Macht in der Roots Music etablieren.
Die begnadete Gitarristin aus Kansas City flirtet auf „Kill Or Be Kind“ ganz ungeniert und selbstverständlich mit dem traditionellem Blues ihrer Heimat, verschiebt dabei die Grenzen des Genres jedoch hin zu ihrem ganz eigenen, unverkennbaren Sound. So stößt der Memphis Soul Song „She Don´t Live Here Anymore“ durch das eindringliche Vibrato der Gitarre dicht an die Grenze zur County Music. „Love Your Lies“ hingegen überzeugt durch einen Spagat aus Punk, Rockabilly und Soul,während „You Got It Bad (Better Than You Ever Had“) als klassischer Blues Rocker punktet.
 


News:

FirstBourne feiern Vorverkaufsstart mit neuem Video!

Die proggige Bostoner Gang FIRSTBOURNE, die sich bereits mitten im Veröffentlichungsmonat ihres heiß erwarteten Albums “Pick Up The Torch” befindet, ist gerade erst von ihrer Kanada-Tour mit Mourn The Light heimgekehrt. Zurück in der Vorveröffentlichungsroutine, machen die vier Ausnahmemusiker keinerlei Anstalten, den Fuß vom Gas zu nehmen. Stattdessen haben sie beschlossen, den Motor noch ein wenig länger kräftig blubbern zu lassen, während sie das anstehende Release vorbereiten, mächtig Spaß mit Verlosungen von Signature-Items an freudige Fans in den Socials haben und, endlich, die Album-Vorbestellphase starten. Richtig, “Pick Up The Torch” ist ab sofort vorbestellbar auf allen relevanten Plattformen!

Um mit einem freundlichen Schubs in die richtige Richtung auszuhelfen, stellt die Band außerdem hiermit ein brandneues Lyric-Video zum anstehenden Albumtrack “Pretend” vor – einem so immersiven wie einnehmenden Song, der aus gutem Grund bereits jetzt schon zu einem Stück von FirstBournes feinstem Live-Gold geworden ist. Doch lest selbst, was die erstgeborenen Nobelshredster über “Pretend” zum Besten zu geben haben:

“Der Song bezieht sich darauf, dass man viel zu schnell in jemanden verknallt sein kann, nur um dann zu merken, dass dieser Funke der Anziehungskraft zu gar nichts Bedeutsamen führen wird, sondern lediglich dazu, dass die Illusion dessen irgendwie bis zum nächsten Morgen aufrechterhalten bleibt. Ursprünglich geschrieben hatten wir ‘Pretend’ eher als Metalsong, uns später aber entschieden, ihm ein Rock’n’Roll- Arrangement zu verpassen. Wir lieben es, das Ding live zu spielen und wenn das Publikum sich auf den Refrains austoben kann.” 

 



Review:

Signs of Wings

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Klar ist, wenn nur ein Sänger oder wie hier Sängerin ein Album einsingt, dass dieses Werk dann gebundener und homogener wird. Anders als bei AVANTASIA hat deren Mastermind Sascha Paeth (Produzent u.a. auch von KAMELOT, EPICA) bei MASTERS OF CEREMONY eben nur Adrienne Cowan (SEVEN SPIRES) am Mikro stehen. Und wie bei SEVEN SPIRES punktet die Sängerin mit ihrer kraftvollen und enorm wandlungsfähigen Stimme auch hier. So gelingt es ihr, die Härte (u.a. durch dezent eingesetzte Growls) ihrer Stammband mit ins MASTERS OF CEREMONY-Debüt einzubauen, schön nachzuhören bei der Eröffnungsnummer "The Time has Come". "Signs of Wings" ist kein Hard Rock oder Gothic, sondern Metal mit sowohl symphonischen ("Die Just a Little") als auch folkischen Untertönen ("The Path"). Gerade beim letztgenannten gefällt die fragile Performance der Sängerin, die hier ganz anders als gewohnt weder hart noch wuchtig, sondern verletzlich und gebrochen klingt. Großartig!

MASTERS OF CEREMONYs Erstling wurde nahezu allein von Sascha Paeth produziert und geschrieben, wobei seine Entscheidung, Adrienne Cowan zu verpflichten, mindestens genauso so wichtig und stilprägend für das Album war. "Signs of Wings" ist ein gelungenes Debüt, das sich meiner Ansicht nach nicht hinter anderen Paeth-Produktionen verstecken muss. 

 

 

Signs of Wings


Cover - Signs of Wings Band:


Genre: Nicht angegeben
Tracks: 11
Länge: 47:0 ()
Label:
Vertrieb:
Band:

MASTERS OF CEREMONY

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PRONG - NEUE EP IM NOVEMBER!

Wie kaum eine andere Metal-Band der Gegenwart stehen PRONG für Bodenständigkeit, Durchhaltevermögen und enge Fan-Verbundenheit. „Schon zu Beginn unserer Karriere haben wir fast alles selbst gemacht“, blickt Gitarrist, Sänger und Bandgründer Tommy Victor auf die intensive und überaus arbeitsreiche Frühphase in den 1980ern zurück. „Wir  schrieben nicht nur Songs und nahmen Alben auf, sondern managten uns selbst, organisierten das Merchandise, schickten Demos zu den Clubs und buchten die Vans. Anschließend gab es zwar ein paar Jahre, in denen Plattenfirmen und Agenturen involviert waren und uns unter die Arme griffen. Aber heute ist die Situation wieder so wie am Anfang, wir kümmern uns um alles selbst, der Kreis hat sich geschlossen.“ Jüngster Coup dieses großen Engagements: Am 29. November 2019 erscheint über Steamhammer/SPV eine neue PRONG-EP auf Digi-CD und 12“-Vinyl, mit zwei topaktuellen Studio Nummern und drei Live-Tracks. Titel der EP: Age Of Defiance. Als erster Vorbote dieser hörenswerten Veröffentlichung kommt bereits am 25. Oktober 2019 die Digital Single ‚End Of Sanity‘.

Eröffnet wird die neue 5-Track-EP mit dem Titelsong ‚Age Of Defiance‘, den Victor als „eher ungewöhnlich für Prong“ beschreibt. „Die Nummer ist absolut kraftvoll, mit tollem Groove, eingängigem Refrain, alles sehr frisch und modern.“ Bei der zweiten Studionummer ‚End Of  Sanity` handelt es sich dagegen nach Angaben des Prong-Machers um einen „für uns typischen Thrash/Hardcore/Crossover-Song, den ich gezielt für die Amerika Tournee mit Agnostic Front geschrieben habe. Wer PRONG mag, wird diese Nummer lieben.“ Abgerundet wird Age Of Defiance mit drei Live-Tracks, die Victor & Co. auf ihrer großen Headlining-Tour im April 2015 im Berliner ‚Huxleys Neue Welt‘ aufgezeichnet haben: ‚Rude Awakening‘ vom gleichnamigen 1996er Opus, plus ‚Another Worldly Device‘ und ‚Cut Rate` vom 1994 Major-Album Cleansing. Insgesamt fünf Songs also, die einen gekonnten Bogen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft schlagen.
 

"Age Of Defiance" erscheint am 29.11.2019 über Steamhammer/SPV als CD-EP, 12" oranges Vinyl, Download, Stream und exklusives Shirt-Bundle: 
 
Tracklisting:
 

1. Age of Defiance 03.13

2. End of Sanity 03.07

3. Rude Awakening (live) 04.08

4. Another Worldly Device (live) 03.31

5. Cut Rate (live) 05.24



Review:

Katharsis

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"Changing of Seasons" drängt hymnisch, heavy, leicht düster und pompös aus dem Startblock. Der Beginn auf SANTA CRUZ viertem Album kann sich hören lassen. Leider packen mich die folgenden zwei Nummern, die zwischen frühen LINKIN PARK und 30 SECONDS TO MARS liegen, nicht mehr so recht. Wie beim Vorgänger schon diagnostiziert, positionieren sich die Finnen eher zwischen Alternative, New Metal und Pop als dass sie erdigen Rock im Programm haben, wobei das Songwriting durchaus Qualität hat. Einen Song wie die klasse Ballade " I Want You To Mean It" schüttelt man nicht so eben mal aus dem Ärmel. Auch die Gitarren-Soli haben ihre Güte, wie das starke, bei dem ansonsten eher ruppigen "True Believer", über dessen Einbettung im Song man dennoch streiten kann. Zu guter Letzt bildet CYNDI LAUPERS "Time after Time" den Abschluss des Albums. Zugegeben, ein toller Song, ohne Frage, aber hier kann man gerade noch so von einer Rock-Performance bzw. -Song sprechen.
 
Wie findet der Rezensent denn nun das Werk? Genau das ist die Krux von "Katharsis". Wohin des Weges? Die vier Wahl-Amerikaner sind eher mit den oben genannten Bands oder auch PAPA ROACH zu vergleichen als mit CRAZY LIXX, HARDCORE SUPERSTAR oder CRASHDIET. Das Werk ist an mancher Stelle etwas kalkuliert und schweifend, aber es ist als Ganzes nicht schlecht. Zusätzlich komme ich mir ein wenig vor als hätte ich Streichkäse gekauft, aber Marmelade erhalten. Inhalt und Verpackung stimmen nicht wirklich überein (Name, Artwork, Band-Outfit).
 
Moderner, songwriterisch ausgegorener, meist wuchtig groovender Rock, ein/zwei Pop-Nummern, alles abwechslungsreich und handwerklich makellos dargeboten, mit einer kraftvollen und leicht überambitionierten Produktion umschreibt das Album letztendlich treffend.

 

 

 

Katharsis


Cover - Katharsis Band:


Genre: Nicht angegeben
Tracks: 11
Länge: 38:46 ()
Label:
Vertrieb:
News:

Bang Your Head...mit Ace Frehley!

Tolle Nachricht...der SPACEMAN landet in Balingen!!!

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