Review:

En Sorglig Historia EP

(Splitter)

SPLITTER könnte ein neues Synonym für "brutal" werden. der Schwedenhaufen geht auf seiner dritten EP dermaßen brachial zu Werke, dass kein Stein auf dem anderen bleibt. In nicht einmal einer halbten Stunden ballern SPLITTER 18 Tracks runter, die in bester NASUM-Manier stehen und bei aller Heftigkeit sehr abwechslungsreich ist (die Jungs haben sogar das Kunstück geschafft, Mid-Tempo-Grind zu spielen) und niemals einen gewissen Groove vermissen lässt, was selbst Brachialsongs wie "Landets Blinda Undergang"hörbar macht. Alle Lyrics auf schwedisch ist eh klar, oder? Ist beim Gesang aber auch egal, da versteht man ehj’ nix von den (durchaus sozialkritischen) Texten, sondern konzentriert sich auf die Wut und Anpissheit, die der Mikrosklave versprüht. Seine Gitarristen konzentrieren sich derweil auf effektives Grind-Geschrubbe oder bauen mal einen kleinen Melodie-Part ein, während der Drummer eigentlich immer auf den Blastpart wartet. Ergibt eine arschgeile Grindplatte, die en par mit der neuen GADGET ist.

En Sorglig Historia EP


Cover - En Sorglig Historia EP Band:

Splitter


Genre: Death Metal
Tracks: 18
Länge: 27:10 (CD)
Label: Obscene Productions
Vertrieb: CM Distro