Review:

Mankind Way Of Life

(Planar Evil)

Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 hat diese italienische Thrash Metal-Formation erst ein Demo („Land Of Doom“ von 2002) aufgenommen, dem nun, gut sechs Jahre später, das Debütalbum „Mankind Way Of Life“ folgt. Die zwölf Stücke dieses Debüts sind aber eine kleine Mogelpackung, denn sämtliche Songs des Demos (bis auf „To Rise Some Sun“) wurden für das Debüt neu eingespielt, so dass man hier lediglich sechs neue Tracks findet. Das macht am Ende aber nicht viel aus, denn der recht simple, fast schon dilettantisch anmutende (Midtempo-) Thrash des Quartetts ist alles andere als der Weisheit letzter Schluss. PLANAR EVIL klingen nicht wie eine Band, die schon fast eine Dekade auf dem Buckel hat, sondern eher wie eine Schülerband, die gerade noch dabei ist, sich ihren Stil und ihr instrumentales Können zu erarbeiten. Auch nach gut einer Handvoll Durchläufen will sich hier überhaupt kein heraus stechender Song offenbaren, und auch das banale, kraftlose Krächzshouten von Gitarrist Mark Evil trägt nicht dazu bei, den Gesamteindruck nach oben zu hieven. „Mankind Way Of Life“ ist ein Album, das selbst bei Genre-Fans kaum Eindruck hinterlassen dürfte und hundertprozentig in der Versenkung verschwindet. Das Gleiche gilt auch für die Band…

Mankind Way Of Life


Cover - Mankind Way Of Life Band:

Planar Evil


Genre: Thrash Metal
Tracks: 12
Länge: 57:53 (CD)
Label: MDD
Vertrieb: Twilight