Review:

The Game

(Dreams Of Sanity)

Bevor wieder einige zu schreien anfangen, die Stilbezeichnung Gothic Metal trifft die Musik von DREMAS OF SANITY nicht vollstöndig, wird ihr v.a. nicht völlig gerecht... Fest steht, dass mit "The Game" ein Album von den 5 Jungs und der einen Frau abgeliefert wure, dass momentan seinesgleichen sucht. Die 10 Songs stehen in thematischen Zusammenhang und erzählen das Leben eines Menschen vom Anfang bis zum Tod. Vielleicht hilft einem dieses Wissen dabei, die Lieder in ihrer Tiefe zu begreifen. Das prägnanteste bei DREAMS OF SANITY ist mit Sandra Schleret eine Sängerin, die fernab aller Gothic Klischees mit ihrer Stimme zu begeistern weiß. In hauptsächlich mittleren Tonlagen erzählt sie einfühlsam die von Michael Knoflach geschriebene Geschichte. Treibende Gitarren und ein sehr abwechslungsreiches Schlagzeug untermalen die Stimme und tragen zur dichten Atmosphäre bei. Die Songs sind ausgefeilt arrangiert und weichen oftmals vom typischen Strophe-Chorus Schema ab, was z.B. bei "We.ll.sea" bis zur Perfektion zelebriert wird und die Lieder unglaublich interessant macht. Sehr routiniert werden Tempo- und Rhythmuswechsel am laufenden Band vollführt, ohne das die Musik jedoch zerrissen wirkt. Und somit hat man auch nach mehrmaligen Durchhören der CD die Gewissheit, dass es noch immer Facetten gibt, die man nicht durchschaut hat, noch immer Gitarrrenarrangements vorhanden sind, die man nicht nachvollzogen hat, einen der Rhythmus immer wieder neu fasziniert und man einfach immer Tiefer in die Welt von DREAMS OF SANITY sinkt!

The Game


Band:

Dreams Of Sanity


Genre: Gothic
Tracks: 10
Länge: 47:15 (CD)
Label: Hall Of Sermon
Vertrieb: Hall Of Sermon