Review:

In Gold Blood

(Kids In Glass Houses)

„In Gold Blood“ nennt sich das dritte Album der KIDS IN GLASS HOUSES - das Quintett aus Cardiff (Wales) thematisiert dabei die Vergänglichkeit der Jugend – einem Prozess, in dem sie wohl selbst mitten drin stecken. Das Album ist auf der Insel schon eine Weile am Start und findet nun auch verdientermaßen den Weg über den Kanal. Denn die KIDS IN GLASS HOUSES glänzen dabei ähnlich wie auf dem Vorgänger „Dirt“ mit radiotauglicher Mucke zwischen Rock und Pop und vor allem sehr eingängigen Refrains. Darüber hinaus scheint dem jugendliche Eifer eine etwas überlegtere Herangehensweise an ihre Songs gewichen zu sein – ein Großteil der Tracks klingen ausgereifter und wohlproportionierter arrangiert als früher –will meinen, erwachsener; mit einem Tick Melancholie. Dabei werden einige Songs sogar durch Bläser aufgelockert, darunter auch zwei der stärksten - „The Florist“ und „Only The Brave Die Free“ – klasse Ohrwürmer. Mit dem flotten Party Rocker „Teenage Wonderland“, der Single „Animals“ (samt weiblichen Background) und dem etwas heftigeren „A God To Many Devils” hat man weitere starke Songs im Petto. KIDS IN GLASS HOUSES und „In Gold Blood” legen auf den Vorgänger noch einen drauf – spaßig gutes Album.

In Gold Blood


Cover - In Gold Blood Band:

Kids In Glass Houses


Genre: Alternative
Tracks: 11
Länge: 42:56 (CD)
Label: Roadrunner
Vertrieb: Warner