REVIEW: Echoes From The Past (Invincia)
Aus Finnland stammt das noch recht unbeschriebene Blatt INVINCIA. Cover und Logo lassen schon vermuten, in welche Richtung „Echoes From The Past“ geht. Und tatsächlich ist der Name des Albums Programm: Man fühlt sich sofort an die Hochzeiten des Euro Power Metals Anfang der 00er Jahre erinnert. Namen wie CRYONIC TEMPLE, IRON FIRE oder NOSTRADAMEUS tauchen vor dem inneren Ohr auf. Das heißt, fett produzierter Edelstahl, welcher zwar immer hymnisch und melodisch, selten jedoch kitschig, aus den Boxen ballert. Sänger Kenneth Nylund verfügt über ein kraftvolles Organ und verleiht damit den Songs den letzten Schliff. INVINCIA klingen angenehm anachronistisch und kümmern sich kaum darum, was gerade cool oder angesagt ist. Genau das macht „Echoes From The Past“ zu einer schönen Abwechslung auf dem Plattenteller. Denn man schafft das Kunststück, nicht angestaubt, sondern zeitlos zu klingen.
INVINCIA haben ein sehr gutes Gespür für Melodien, welche sich zwar flott in der Kleinhirnrinde festsetzen, jedoch nicht zu platt sind, um schnell zu nerven. Auf diesem schmalen Grat bewegen sich INVINCIA mit traumwandlerischer Sicherheit. Auch der Mix zwischen flotten Nummern und epischen Stampfern passt. Mit „Echoes From The Past“ empfehlen sich INVINCIA aus dem Stand für das Epic Fest, No Sleep After X-Mas oder Rock In Rautheim.
ECHOES FROM THE PAST
| Band: | Invincia |
| Genre: | Power Metal |
| Tracks: | 12 |
| Länge: | 53:20 |
| Medium: | CD |
| Label: | Escape Music |
| Vertrieb: | H'art |








