REVIEW: The Greater Good (VELVETEEN QUEEN)

BY Marco Berghammer


Im Jahr 2021 trafen sich die Bandmitglieder in der Highschool und beschlossen, VELVETEEN QUEEN zu gründen (Wkipedia). Und heuer halte ich die zweite Scheibe in den Händen und kann erst einmal nur den Hut ziehen. Was die fünf Schweden auf „The Greater Good“ abziehen, ist jetzt nicht der absolute Burner, aber es ringt mir doch eine Portion Respekt ab. Gerade mal fünf Jahre sind vergangen, und die Jungs legen ein ausgewachsenes Sleaze Rock Album vor, dass an allen Ecken und Enden glimmt und glüht.

Dass Gitarrist Lukas Axx den Zylindermann Slash in seiner Gitarrenlehre studiert hat, geschenkt; auch die Songs müffeln doch gehörig nach den Gunners, aber das ist nicht die ganze Wahrheit. Sänger Samuel Nilsson kann sein Handwerk und hat eigenes Profil, auch die Songs packen ordentlich zu. „Talk or Walk“ hat punkige Attitüde, ordentlich Schmutz unter den Nägeln, und die Ballade „Chains“ macht uns ein wenig BON JOVI, zeigt aber auch eigenes VELVETEEN QUEEN Melodie-Verständnis.

Also Freunde des harten Rocks -  nicht schlecht, Herr Specht! Die jungen VELVETEEN QUEEN können was, hier darf man zugreifen und auf weitere Alben hoffen.



 

 

 



THE GREATER GOOD

Band: VELVETEEN QUEEN
Genre: Hard Rock
Tracks: 11
Länge: 41:39
Medium: CD
Label: Silver Lining
Vertrieb: