BAND: Cryptopsy

BY UNKNOWN



Biografie

Während die meisten Metal und Hardrock Bands heutzutage in dem festen Strophe-Refrain-Strophe Schemata hängen bleiben, haben diese kanadischen Extremisten bisher jegliche Songwriting Konventionen über Bord geschmissen und sind ständig dabei die musikalischen Grenzen zu überschreiten. Dieser Metal Hybrid spuckt einen irrwitzigen Mix aus Brutalität und Wahnsinn aus, der in seiner Klasse fast ungeschlagen ist.


Ursprünglich unter dem Namen Necrosis gegründet, traten CRYPTOPSY erstmals 1992 in der Provinz um Montreal in Erscheinung. Mit dem Ungentle Exhumation Demo und ihrem Debüt Album Blasphemy Made Flesh (1994) konnte sich die Band schnell einen Namen in der internationalen Szene verschaffen. Das Label Wrong Again Records aus Schweden nahm die Truppe unter Vertrag und veröffentlichte 1996 das zweite Werk, None So Vile. Das bahnbrechende Album stieg schnell zum Grindcore Klassiker auf und festigte den Ruf von CRYPTOPSY als eine der erbarmungslosesten und brutalsten Combos des Planeten.


Nach einer erfolgreichen Tour durch Kanada stieg Sänger Lord Worm aus und ernannte persönlich Mike DiSalvo (ex- Infestation) zu seinem Nachfolger, dessen Stimmband und Frontmann Qualitäten perfekt zu dem Kettensägenmassaker Image der Band passten. Century Media Records erkannten das hohe Potential und signten 1998 CRYPTOPSY für einen weltweiten Vertrag, um die Anhänger extremer Musik auf dem gesamten Globus zu erreichen. Kurz darauf erschien das dritte Album, Whisper Supremacy, welches die Band als gereifte Songwriter und Musiker präsentierte.


Mit Whisper Supremacy gelang ihnen der große Durchbruch, der von zahlreichen Touren mit Six Feet Under, Morbid Angel, Nile oder Enslaved durch Amerika, Japan und Europa begleitet wurde - einschließlich eines Auftritts beim legendären Dynamo Festival in Holland. Um den Erfolg direkt weiter auszubauen, ging die Band für neue Aufnahmen sofort zurück ins Studio. And Then You´ll Beg wurde das vierte Album in sechs Jahren und machte in Sachen kompromissloser Härte auf höchstem Niveau keine Gefangenen. Ihrem eigenen Anspruch nach Perfektion folgend, konnten sie sich abermals steigern und ließen einen großen Teil der Death Metal Konkurrenz wie einen Haufen valiumabhängiger Lethargiker aussehen. Das US Publikum wurde zusammen mit Poison The Well, Candiria und Origin verprügelt, gefolgt von furiosen Auftritten bei den Deutschen Fuck The Commerce und Wacken Open Air Festivals.


Im August 2001 entschied sich DiSalvo die Band zu verlassen und ließ erneut die Position des Sängers bei CRYPTOPSY offen. Die Stelle konnte jedoch mit Martin Lacroix neu besetzt werden, der viele an die Reibeisenstimme von Lord Worm erinnerte. Der Mann füllte wie kein Zweiter die Bühne aus und konnte zudem noch mit einem extrem brutalen Organ innerhalb kürzester Zeit in die Death Metal Elite aufsteigen. Seinen Einstand hatte er im Herbst 2001 auf einer Europa Tour mit Vader, Dying Fetus und Kataklysm, gefolgt von einer Headliner Tour durch Japan mit Candiria und Nasum als Support. Weiter ging es mit einer Nordamerika Tour im Februar / März 2002 mit Dimmu Borgir, Krisiun und Diabolic - ruhelos gefolgt von einer Headliner Tour durch Europa mit Haemorrhage, Profanity und Spawn im Gepäck.


Jeder, der CRYPTOPSY bisher Live verpasst hat, kann sich nun von ihrer unglaublichen Kraft auf None So Live überzeugen. Aufgenommen wurde CRYPTOPSY´s erstes Live-Album im Juni 2002 in ihrer Heimatstadt Montreal und beinhaltet eine gute Mischung aus alten Klassiker und neuem Material, welche wirklich jeden Fan glücklich stellen dürfte. Bis auf weiteres dürft ihr dieses Stück Vergangenheit genießen mit einem Vorgeschmack auf das, was da noch kommen mag. Wir haben euch gewarnt.



Quelle: http://www.centurymedia.de

Discografie

1994 - Blasphemy Made Flesh

1996 - None So Vile

1998 - Whisper Supremacy

2000 - And Then You´ll Beg

2003 - None so Live

2005 - Once Was Not

2008 - The Unspoken King


Homepage

http://www.cryptopsy.net


Beiträge

Donnerstag, 27.05.2003

REVIEW: None So Live

Da mausern sich doch das frankophone Kanada zu einer Hochburg des Death Metal: Kataklysm, Neuraxis o…


Zum Artikel

Donnerstag, 17.10.2005

REVIEW: Once Was Not

Fünf Jahre haben CRYPTOPSY uns schmoren lassen und auf den Nachfolger des genialen "… And Then Yo…


Zum Artikel

Donnerstag, 18.05.2008

REVIEW: The Unspoken King

Die Kanadier CRYPTOPSY gehörten innerhalb der Death Metal-Szene schon immer zur absoluten Speerspit…


Zum Artikel