Review:

Prying Sight Of Imperception

(GALVANIZER)

In Finnland, da scheppern die Becken, und kreischt es mächtig hektisch aus den Wangen - flotter Tanztee-Death Metal ist es nicht. Aber es geht schnell zur Sache und eben auch in Blut und Bauch. GALVANIZER tun wie dirty, rotten Bäbä-Deather, sorgen aber für erfrischende Songs in zumeist recht fixem Tempo. Was für ein Hit ist denn bitte das schnelle "Chthonic Profanation"? Junge, Junge. Oder "Dia De Muertos". Das fetzt, das bringt Spaß, das macht Laune, und die nächste Fahrt geht nicht rückwärts. Wir sind ja auch nicht auff´em Rummel, sondern bei ernsten Finnen, die richtig geilen Scheiß verzapfen. Der besteht aus ein bisschen Uffta-Uffta, CARCASS, ENTOMBED und richtig viel Drive mit geilen Gitarrenmelodien (immer wieder in vielen Songs), und manchmal übertreten GALVANIZER die Grenze zum Grind. Und das ist verdammt gut so. Das Trio besorgt es einem mächtig. Und dann liegst Du da in der Ecke, kannst Dich nicht mehr bewegen, Du bist total kaputt, aber Du weißt genau: Davon will ich noch mehr. Also noch mal von vorn: Es scheppern die Becken …

 

Prying Sight Of Imperception


Cover - Prying Sight Of Imperception Band:

GALVANIZER


Genre: Death Metal
Tracks: 10
Länge: 31:1 (CD)
Label: Everlasting Spew Records
Vertrieb: Everlasting Spew Records