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REVIEW: The Gift (Epsylon)

BY Gerhard Berlin


EPSYLON aus Belgien setzen Benelux-gerecht auf Metal mit weiblichen (und teilweise männlichen) Vocals, haben aber mit dem was man als Gothic Metal versteht eher wenig zu tun. Das Debüt „The Gift“ setzt vielmehr auf melodischen Metal und atmosphärischer Darkness. Allerdings wirken einzelne Songs so träge, dass man selbst mal gerne auf das Gaspedal treten würde (man nehme nur das mit guten Ideen versehene „Liar“ und „Broken Dreams“). Und dies ist auch das Hauptmanko von Sängerin Sylvie Boisieux und Kollegen. Tracks wie das mit engelsgleichen und kraftvollem Gesang zugleich ausgestattete „Journey Of Sacrifice“ und das komplexer arrangierte „Legacy” fehlt letztendlich der Kick. Die Kompositionen und die gewählte Mixtur sind für ein Debüt nämlich an sich mehr als nur recht ordentlich - nur dass die kraftlose Produktion einem das Hörvergnügen raubt. Da wäre mehr drin gewesen.

THE GIFT

Band: Epsylon
Genre:
Tracks: 11
Länge: 58:46 (Unbekannt)
Label: Fastball Music
Vertrieb: Sony