REVIEW: The Feeding (American Head Charge)
BY UNKNOWN
Ich hatte mich ja schon fast damit abgefunden, dass der New Metal weitestgehend ausgestorben ist - weichgespült oder von der Bildfläche verschwunden. Aber AMERICAN HEADCHARGE sind noch da. Beim Einstieg in das Album fragt man sich noch, warum. Frontpsycho, verbreakten Slap-Bass und technoides Schlagzeug, dazu "KORN’sche" Gitarren - umgerührt, fertig - bäh, nein danke. Zu sehr hört man die ersten beiden Songs lang die mehr als deutlichen Vorbilder heraus, dazu noch zu viel STATIC X und eine Prise DEFTONES. Wenn AMERICAN HEAD CHARGE sich nicht im Verlauf der Platte als veritable Songwriter herausstellen würden, bräuchte man "The Feeding" nicht. Tun sie aber: "Dirty" ist ein Tanzflächenfeger, der garantiert auf den nächsten Hörsturz-Sampler drauf gehört, "Walk Away" ist ein Ohrwurm mit Hookline, bei der Sänger Martin Cook endlich zeigt, dass er nicht nur schreien kann. Weitere Anspieltipps: "Ridicule" und "Take What I´ve Taken".
THE FEEDING
| Band: | American Head Charge |
| Genre: | |
| Tracks: | 11 |
| Länge: | 41:46 (Unbekannt) |
| Label: | DRT |
| Vertrieb: | Soulfood |



