REVIEW: Cult of Suffering (ORACLE OF WORMS)
BY Meisenkaiser
Die Studentenstadt Gießen – das steht für einen gediegenen Opernabend, modernes Tanztheater, Live-Mucke in der Kneipe oder Lesungen im Literarischen Zentrum. ABER: Wo bleiben wir? Damit sich das schnellstens ändert, holen ORACLE OF WORMS auf ihren Debüt-Album „Cult of Suffering“ die Kettensäge raus. Old-School Death Metal mit tüchtiger HM2-Note. Der hessische Schweden-Death drückt mächtig auf die Tube, manchmal drohen sich Drums, Gitarre und Song gegenseitig zu überholen. Nur gut, dass Sänger und Bassist Chris die Übersicht behält und mit seinen tiefen Grunzern sagt, wo es langgeht. Aufgenommen, gemischt und gemastert von Simeon Lauber bei The RedTape Company ballert der Sound trocken aber nie dünn und lässt „Cult of Suffering“ authentisch klingen. Das Album ist cool, es hat verdammt viel Energie und stellt Genre-Fans schnell zufrieden. Vielleicht fehlen die Ecken und Kanten, aber ORACLE OF WORMS haben eine mehr als solide OSDM-Huldigung auf die Beine gestellt. Aber nach flitzern wie ,The Script‘ ist man echt aus der Puste und man möchte schnaufen: ruhig, junger Padowan! Dass sie auch walzenden Groove kann, beweist die Band doch mit starken ,Acolytes‘.
CULT OF SUFFERING
| Band: | ORACLE OF WORMS |
| Genre: | Death Metal |
| Tracks: | 10 |
| Länge: | 35:33 |
| Medium: | CD |
| Label: | FDA Records |
| Vertrieb: | Cargo |




