REVIEW: Deja Vu (FIGHTER V)

BY Marco Berghammer


Die Schweiz hat neben den üblichen Verdächtigen KROKUS, SHAKRA und GOTTHARD eine sehr lebendige und gehaltvolle Hard Rock-Szene. Es gibt viele weitere starke Bands bei den Eidgenossen, dazu zählen auch FIGHTER V. Die Band ist bis auf Schlagzeug und Keyboard runderneuert. „Deja Vu“ ist ihr drittes Album - und vorweg, auch dieses Werk kann punkten.

Geboten wird Stadion Rock inklusive hüpfendem Keyboard und griffigen Hooks. Neu-Sänger Emmo Acar hat eine aufgeraute, tief und warm klingende Stimmfärbung, seine Gesangslinien transportieren gefällige Melodien und sein Stil ist emotional. Die Chöre bei „Victory“ könnten eine Spur mitreißender klingen; generell fehlt der Produktion die Brillanz und Luftigkeit. Auch das Artwork ist nicht sonderlich ansprechend, noch dazu sieht es dem fast zeitgleich veröffentlichten FRONTLINE-Album, welches mit KI in Verbindung gebracht wird, sowohl vom Band-Logo als auch visuell bzw. farblich sehr ähnlich.

Aber - und das ist kräftig unterstrichen - „Deja Vu“ hat einen positiven Drive und Kurzweile, FIGHTER V bieten hier starke, kompakte Songs mit anschmiegsamen Melodien und das mit einer durchaus eigenen Handschrift.



 



DEJA VU

Band: FIGHTER V
Genre: Hard Rock
Tracks: 11
Länge: 43:11
Medium: CD
Label: Frontiers Records
Vertrieb: Open