REVIEW: Full Throttle (Ghost Avenue)

GEHEIMTIPP

BY Marco Berghammer


GHOST AVENUEs „Full Throttle“ ist ein schmissiges und kurzweiliges Album, womöglich sogar das beste der norwegischen Band. Es ist der fünfte Longplayer der 2002 gegründeten Band aus Oslo. Das musikalische Angebot umfasst traditionellen Hard Rock, der mit einem Bein im Metal steht; NWoBHM möchte ich fast attestieren. Mir fallen als Vergleich TOKYO BLADE und die wunderbaren DIAMOND HEAD ein.

Rifforientiert, forsch und melodiös im Gesang, zielstrebig in den Melodien und kompakt in Szene gesetzt sind die acht Nummern. Der aus Südkorea stammende Bandgründer und Sänger Kim Ihsak Sandvik hat eine rauhe, tonangebende Stimme, die nicht mit Screams geizt. Die Songs bauen auf einem groovenden Fundament, das mal zügig (Titelsong), mal schleppend („Wild and Free“) die Nackenmuskulatur ansprechen. Die Saitenarbeit der zwei Gitarristen setzt in manchen Momenten ein leichtes ACCEPT-Aroma („Ride The Night“) frei.

Sowohl handwerklich als auch produktionstechnisch gibt es nichts zu mäkeln. Wie beim Vorgänger wird die Band den Longplayer auf ihrem eigenen Indie-Label veröffentlichen. Wer traditionellen Metal mag, der zügig auf den Punkt kommt, dem darf ich das Album empfehlen. „Full Throttle“ gibt es als Download und auch in Vinyl.

Ghost Avenue



 



FULL THROTTLE

Band: Ghost Avenue
Genre: Heavy Metal
Tracks: 8
Länge: 35:11
Medium: LP
Label: Eigen
Vertrieb: