REVIEW: JÄSTified (Jäst)
GEHEIMTIPPHinter dem Akronym JÄST
stecken J.essica Conte, A.xel Ritt (Domain, Ex-Grave Digger), S.teven Wussow
(Orden Ogan, Ex-Xandria) und T.immi Breideband (Ex. Freedom Call, Ex-Bonfire).
Man hat sich einen authentischen, aber frischen 80er Hard Rock Sound auf die
Fahnen geschrieben und obwohl man ob der beteiligten altgedienten Musikerriege
erwarten durfte, dass hier kein Murks produziert wird, überrascht die hohe
Qualität von „JÄSTified“ dann doch. Wuchtig und natürlich produziert schallt
das abwechslungsreiche Album aus den Boxen. Endlich eine Band, die es schafft, die
großen Refrains der 80er in die Neuzeit zu retten, ohne groß abzukupfern oder
zu platt zu klingen. „Do You Wanna Dance?“ zum Beispiel, verbindet eine „No
More Tears“-artige Basslinie mit fast schon funkiger Sexyness und in einem
Gute-Laune-Stadionrock-Refrain, sodass der eigentlich völlig rhythmusgefühlbefreite
Rezensent das Tanzbein im heimischen Büro schwingt und die Katzen fluchtartig
den Raum verlassen. Dies muss man erst einmal hinbekommen. Die Songs changieren
zwischen knalligen Rockern wie „Kiss Yourself Goodbye“ und „Sweet Gasoline“
oder bluesig-gefühlvollem wie dem toll gesungenen „An Ode To Infinity“. A
propos Gesang: Das Feuerwerk, welches Frau Conte mit ihrer soulig angehauchten
Rockröhre hier abbrennt, ist richtig großes Kino und verleiht den tollen
Melodien das Leben, welches sie verdienen. Bei „Road Of Destiny“ schauen mal
80er Jahre Treat vorbei und winken freundlich. Auch das MELISSA ETHERIDGE Cover „Like The Way
I Do“ wurde sehr erfolgreich “JÄSTified”.
“JÄSTified” sei allen Freunden und Freundinnen grundehrlichen Hard Rocks empfohlen, welche auf fette Refrains sowie große Gefühle ohne Disneykitsch stehen. Daher freue ich mich sehr darauf, das Quartett bald einmal auf einer Bühne sehen zu dürfen - denn dort gehören sie hin.
JÄSTIFIED
| Band: | Jäst |
| Genre: | Hard Rock |
| Tracks: | 11 |
| Länge: | 41:54 |
| Medium: | CD |
| Label: | Humbucker Music |
| Vertrieb: | - |




