.

REVIEW: As Night Descends (Aria Blake)

BY Fabian Zeitlinger


ARIA BLAKE lassen mit “As Night Descends” ihre erste EP auf die geneigte Hörerschaft los. Der darauf enthaltene Symphonic Metal erinnert mich neben den üblichen Verdächtigen NIGHTWISH, AMBERIAN DAWN oder XANDRIA vor allem an die eher unbekannten PYTHIA aus England. Denn ähnlich wie diese verstehen es auch ARIA BLAKE, trotz aller opulenten Orchestrierungen, ordentlich Dampf zu machen und bringen eine gesunde Heavyness mit. Die klassische Instrumentierung und die Chöre verdrängen die Gitarren nicht und so versinkt man zu keinem Moment im Kitsch. Auch schwingt über den 4 eingängigen Hymnen immer eine latent melancholische Note.

Sängerin Tanya Stanishich verfügt über ein klassisch ausgebildetes Soprano-Sangesorgan und versteht dieses in beeindruckender Weise einzusetzen. Aber auch in mittleren Sphären macht sie eine gute Figur. Beispielsweise beim mit leichten Danny Elfmann Vibes versehenen „The Haunting Of Scarlett Falls“. Das aktuelle Video „Stabat Mater Dolorosa“ vereint galoppierende Euro Power Metal Rhythmik mit opulenten Filmscore Arrangements und zeigt wie gut es ARIA BLAKE verstehen eben diese Opulenz mit stählerner Kraft zu verbinden. Als Gäste sind Ambre Vourvahis von XANDRIA und Roland Grapow von MASTERPLAN am Start, welcher sich auch sehr beeindruckt von den Fähigkeiten der jungen Formation zeigt. ARIA BLAKE lassen mit dieser ersten Veröffentlichung aufhorchen und machen Lust auf ein vollständiges Album und anschließende Liveshows.





AS NIGHT DESCENDS

Band: Aria Blake
Genre: Power Metal
Tracks: 4
Länge: 21:41
Medium: Maxi
Label: Eigenpressung
Vertrieb: -