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REVIEW: A Life Of Suffering (Gurkkhas)

BY Meisenkaiser


Nach mehr als 20 Jahren Funkstille melden sich die französischen Death-Metal-Soldaten mit voller Wucht zurück! Musikalisch bewegen sich GURKKHAS im brutalen Death-Metal-Stil zwischen Obituary und Morbid Angel. 2000 veröffentlichten sie ihr erstes Album („Engraved in Blood, Flesh and Souls“), ein Jahr später folgte „A Life of Suffering“, dann war Sense. Die aktuelle Compilation „A Life of Suffering“ ballert dir die „besten“ Bretter aus ihren ersten beiden Alben um die Ohren – damals noch über Massacre Records und Morbid Records rausgekommen. Für Fans von brutaler Death-Metal-Gewalt ein gefundenes Fressen: fette Riffs, abgrundtiefe Growls und rasantes Rhythmus-Gemetzel ohne mathematische Formelspielereien. Neu aufgenommen im LBLAB-Studio von Stéphane Buriez (Loudblast) bringt das Album genau die rohe Power und Aggression rüber, für die die Band damals nicht genug gefeiert wurde, klingt aber kein Stück antiquiert oder künstlich. Jeffs Gesang ist tief, aber meist aggressiv gebrüllt statt gegrunzt. Kleine Unterbrechungen wie im Titelstück oder "Kukri" bringen Vielfalt ins Geschehen, die dem kriegerischen Geballer guttun. Diese Zusammenstellung mit vier Stücken vom ersten und acht vom zweiten ist eine gute Idee, um die GURKKHAS wieder ins Gespräch zu bringen – und sie machen Hoffnung, dass die geplanten Veröffentlichungen ähnlich gut werden wie der Ruf, den sich die Taufpaten, also die nepalesischen Soldaten in zahlreichen Schlachten erarbeitet haben. Zumal eine tödliche CD viel mehr Spaß macht als die letalen Geschosse in Wirklichkeit. Leider verließ Drummer Nicolas Hamond die Band nach der Veröffentlichung, die Band sucht einen neuen. Wer sich berufen fühlt: Gurkkhas666@gmail.com



A LIFE OF SUFFERING

Band: Gurkkhas
Genre: Death Metal
Tracks: 12
Länge: 54:09
Medium: BluRay
Label: Great Dane Records
Vertrieb: