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REVIEW: Nothing Left Behind (Danny Bryant)

BY Marco Berghammer


DANNY BRYANT veröffentlicht mit “Nothing Left Behind“ im 27sten Jahr (seit 2013 als Solo-Künstler) seiner Karriere sein 15tes Studioalbum und bestätigt damit seine Produktivität. 2024 überwand er seine Alkoholsucht und tat es seinem Mentor WALTER TROUT gleich, dem dies schon weit früher gelang. Das Album handelt von seiner Genesung und Neuorientierung.

“Tougher Now“ öffnet dynamisch und selbstbewusst das Album, Dannys persönliche Nähe zu WALTER TROUT spiegelt sich auch in seinem Sound wieder. “Not Like The Others“ punktet mit heavyness, Die Gitarre des Briten hatte selten so einen scharfen Biss wie bei dieser Nummer. Das Werk ist ein zutiefst persönliches und emotionales Album, das sowohl textlich als auch musikalisch intensiv ist und sich offen zeigt. Und trotz seinem Ringen mit den eigenen Dämonen ist der Longplayer per se kein dunkles Machwerk.

Danny gibt sich markig, zornig , mal fragil wie bei “Enemy Inisde“, bluesig melancholisch bei “Redemption“ und zumindest rein musikalisch federleicht bei “Nothing Man“. DANNY BRYANT darf stolz sein über seinen Sieg über den Alkohol, und auch seine musikalische Aufarbeitung überzeugt und lässt zumindest den Hörer, entgegen dem Titel, zufrieden zurück.







NOTHING LEFT BEHIND

Band: Danny Bryant
Genre: Unbekannt
Tracks: 11
Länge: 48:44
Medium: CD
Label: Jazzhaus records
Vertrieb: The Orchard