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REVIEW: The Divination of Antiquity (Winterfylleth)

BY UNKNOWN


Langsam neigt der Sommer sich dem Ende, der Winter steht vor der Tür. Kein Wunder, das Bands wie WINTERFYLLETH (sprich: „Winterfilet“?) langsam aus ihren Sommer Höhlen gekrochen kommen. Und wen wundert es, dass die sympathischen Engländer auch dieses Album der Schönheit ihrer Heimat-Natur widmen? Auch das wunderschöne Artwork deutet darauf hin. Dass es auf „The Divination Of Antiquity“ ziemlich schwarz-metallisch zur Sache geht indes vermutet man nicht. Tatsächlich spielen WINTERFYLLETH Black Metal mit epischen und folkischen Elementen. Diese werden jedoch meistens ziemlich dezent eingesetzt – hier ein Chor, dort eine Folk-Melodie – der Rest ist purer Schwarz-Metal im Mid-Tempo. Erstaunlich ist es dabei, welche Epikness hier mit nur so wenigen Mitteln zu Tage gelegt wird, verzichten WINTERFYLLETH doch auf unnötige Balladen, Clean-Gesang und keltische Sprachen. Anspieltipps: „Whisper Of Elements“ und “Pariah’s Path“ als gelungene Paradebeispiele und „A Careworn Heart“ schönes Halb-Akustik-Stück.