REVIEW: No Sadness Or Farewell (Crippled Black Phoenix)
Das im Frühjahr erschienene „(Mankind) The Crafty Ape" von CRIPPLED BLACK PHOENIX dürfte eines der besten Alben des Jahres 2012 sein – basta – auch wenn nicht alle Altfans diesen Weg der Band mitgehen wollen. Das es jetzt zum Jahresende mit der 6-Track-EP „No Sadness Or Farewell“ nochmals neues Stoff des genialen Bandleaders Justin Greaves gibt, wäre fast untergegangen und freut meinereiner. Denn wieder gibt es eine tolle Melange aus Prog-, Post- und Classic-Rock – eher düster, eher langsam, immer gut. „Hold On (Goodbye To All Of That)“, eine überragende Ballade mit 80er-Melancholie pur und der abschließende Rocksong „Long Live Independence“ seien da mal ans Herz gelegt. Aber auch der eröffnende, rein instrumentale12-minütige Longtrack „How We Rock“ als typischer CBP-Song gefällt – wie es hier eh‘ keine Ausfälle gibt. Ach ja, man hat mal wieder einen neuen Sänger – John E. Vistic tritt zwar eher wenig in Erscheinung, was bei der Qualität der Kompositionen auch zweitrangig ist, aber der Mann hat eine gute Stimme und die paßt – wie seine erste Visitenkarte bei o.g. „Hold On (Goodbye To All Of That) zeigt. Ergo – es gilt bei CRIPPLED BLACK PHOENIX weiterhin – wer auf anspruchsvoll gute Rockmusik steht fährt mit „No Sadness Or Farewell“ goldrichtig.
NO SADNESS OR FAREWELL
| Band: | Crippled Black Phoenix |
| Genre: | |
| Tracks: | 6 |
| Länge: | 45:8 (Unbekannt) |
| Label: | Mascot Records |
| Vertrieb: | Rought Trade |



