NEWS: Leder, Nieten, Legenden: JUDAS PRIEST packen die Schatzkiste aus

BY Meisenkaiser


Der Sommer kommt und "the priest is back": Wer dachte, die Metal-Götter würden nach mehr als 50 Jahren im Dienst vin Leder und Nieten mal den Gang rausnehmen, hat sich geschnitten – mit der Rasierklinge, vermutlich. Während andere Legenden ihre Rente planen – oder leider gar nix mehr machen (können), werfen JUDAS PRIEST am 19. Juni 2026 eine neue Werkschau in den Ring, die so ziemlich alles abdeckt, was das Genre und den britischen Stahl groß gemacht hat.

Stahlgewitter in der Retrospektive

Man muss kein Experte sein, um zu wissen: Ohne Halford und Co. sähen wir heute alle ziemlich alt aus (und trügen vermutlich weniger Nieten). Die kommende Compilation "The Best Of Judas Priest" ist mehr als nur eine einfache Hit-Sammlung – es ist der Beleg für fünf Jahrzehnte High-Pitch-Vocals und Twin-Guitar-Massaker. Von den staubigen Anfängen mit "Rocka Rolla" bis hin zum modernen Dampfhammer "Crown Of Horns" liefert die Scheibe den kompletten Weg. Klar, die Dauerbrenner wie "Breaking The Law" oder das unverwüstliche "Painkiller" sind gesetzt, aber die Mischung zeigt eben auch, dass die Briten nicht nur laut können, sondern auch die düsteren Nuancen ("Beyond The Realms Of Death") beherrschen.

Zwischen Berlinale und Beton-Sound

Wer tiefer graben will: Passend zum Release rollt dieses Jahr noch die Doku "The Ballad Of Judas Priest" in die Kinos. Dass keine Geringeren als Tom Morello und Sam Dunn da ihre Finger im Spiel hatten (Premiere gab's schon auf der Berlinale), verspricht ordentlich Fleisch am Knochen statt nur glattpolierter Promo-Sprüche.

Das Format-Menü

Für die Haptik-Fetischisten unter euch wird das Ganze natürlich nicht nur lieblos in die Cloud geschoben. Sony Music bringt das Ding auf CD und – für den Plattenspieler im Keller – in Schwarz, Rot und Blau. Wer also seinen Soundtrack für den Sommer-Moshpit braucht, markiert sich den 19. Juni fett im Kalender.


Tracklist (CD)



Quelle: Netinfect