Review:

Blood Brothers (Re-Release)

(Rose Tattoo)

Angry Anderson hält den großen Namen ROSE TATTOO nicht nur am, sondern mehr noch - er füllt ihn bis heute mit Leben. Allein dafür gebührt ihm Dank. Ist er doch das einzige überlebende Ur-Mitglied dieser australischen Rock`n´Roll-Institution. Als 2006 Gitarrist Pete Wells und Bassist Ian Riley verstarben, war eben dieses Unterfangen nicht einfach. Gleichwohl veröffentlichte er 2007 mit "Blood Brothers" ein starkes Album und gewann mit Dai Pritchard einen neuen Mitstreiter, der die Lücke seines Vorgängers Pete Wells bis heute in der Lage ist zu schließen.
 
ROSE TATTOO sind momentan so agil wie lange nicht und zur Zeit sogar auf Deutschland-Tour. Somit ist der Zeitpunkt zur Neuauflage (das zweite Re-Release) eben dieses bis dato letzten Studiowerkes gut gewählt. "Blood Brothers" ist durchaus etwas geschmeidiger als gewohnt und steht zuweilen mit einem Bein im Southern Rock. Dennoch punktet das Teil mit seinen energischen Songs, die sich oft in den Hörgängen einhaken und Mehrwert entfalten. Die Songs besitzen weniger Rotz und Spontanität, dafür strahlen sie eine gewisse Reife und produktionstechnische Raffinesse aus. Obendrauf gibt es sechs Livesongs in einem kräftigen, authentischen Sound. Wer also die anderen zwei Auflagen verpasst hat, darf hier zugreifen. Lustigerweise ist dies hier die dritte Rezension des Albums bei Metal Inside.

Blood Brothers (Re-Release)


Cover - Blood Brothers (Re-Release) Band:

Rose Tattoo


Genre: Hard Rock
Tracks: 17
Länge: 64:34 (CD)
Label: Golden Robot Records
Vertrieb: Soulfood
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