Review:

Darkness Remains

(Night Demon)

TIPP

Wow, das ist mal wieder ganz heißer Scheiß. Das Trio von NIGHT DEMON macht konsequent da weiter, wo es mit "Curse of the Damned" aufgehört hat - ach was, die US Boys legen sogar noch eine Schippe Spielfreude obendrauf. Retro Metal, genauer gesagt die NWoBHM bleiben musikalischer Inhalt auch auf Album Zwei. Sänger Jarvis Leatherby sieht nicht nur wie der junge Paul Di’Anno aus, nein, er pflegt auch einen ähnlich aggessiven Stil, seine Stimmbänder zu malträtieren. Energisch nach vorne preschend galoppieren die Songs mit Melodie und rhythmischer Leidenschaft ohne Umwege in die Blutbahn des Hörers. Songs wie "Black Widow", "Stranger In The Room" oder "Life On The Run" schwitzen die Essenz des Heavy Metals aus jeder Pore. Den krönenden Abschluss und interessanten Kontrast bildet der melancholisch versonnene Titelsong auf „Sendeplatz“ 10. Das ist Metal, der in den Schritt fast, uninszeniert, unkalkuliert, direkt und echt, produktionstechnisch perfekt in Epoche und Szene gesetzt. Das Teil gehört jetzt schon zu meinen Lieblingen des Jahres.

Darkness Remains


Cover - Darkness Remains Band:

Night Demon


Genre: Heavy Metal
Tracks: 10
Länge: 38:11 (CD)
Label: Steamhammer
Vertrieb: SPV
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