Review:

Emanations From The Crypt

(Embalmer)

EMBALMER, die bereits im Februar mit ihrer Kompilation „Into The Oven / Taxidermist“ die Lust auf klassischen 90’er Death Metal bei dem ein oder anderen entfacht haben, bringen nun mit „Emanations From The Crypt“ ihr neues Album heraus. Stilistisch werden hier keine neuen Welten erkundet, EMBALMER knüppeln ohne Gnade alles klein. Das beweist bereits der brachiale Opener „Dead Female Stalker“, und auch das folgende „I Am The Embalmer“ lässt mit seinen knappen zwei Minuten Spielzeit keinen Zweifel an der Spielrichtung der US-Amerikaner. Wer auf Bands wie AUTOPSY, DYING FETUS oder BROKEN HOPE stehet ist hier goldrichtig.
„Emanations From The Crypt“ kann trotzdem am meisten punkten, wenn die Band etwas das Tempo etwas zurück schraubt und die Instrumente nicht allzu sehr im Donner versinken – so wie es den Herren vor allem im Titelsong sehr gut geglückt ist. Leicht technisches Gitarrenspiel und ein fetter Groove setzen hier Akzente, was das Stück von vielen anderen etwas ab hebt. Einen ähnlichen Ansatz kann man in dem abschließenden „They Can Smell Your Blood“ sehen, wo im Übrigen Gesanglich besonders viel Gas gegeben wird. „The Casket Calls“ hingegen ist ganz und gar im Low-Tempo gehalten, liefert eine verdiente Pause zur Hälfte der Spielzeit und gefällt mir persönlich auch recht gut. Insgesamt ist mir „Emanations From The Crypt“ allerdings noch ein Wenig unabwechslungsreich. Manches klingt hier ähnlich, vieles klingt gleich. Somit ist „Emanations From The Crypt“ nur ganz großen Genre-Fans ans Herz zulegen.

Emanations From The Crypt


Cover - Emanations From The Crypt Band:

Embalmer


Genre: Death Metal
Tracks: 12
Länge: 31:52 (CD)
Label: hells headbangers
Vertrieb: Hells Headbangers