Review:

Instruction For Destruction

(Comaniac)

Das Quartett aus dem Kanton Aargau in der Schweiz existiert in dieser Form zwar noch keine fünf Jahre, doch mit seinem Debütalbum "The Return Of The Wasteland" sowie durch ein paar Support-Gigs für unter Anderem EXODUS und KREATOR haben sich COMANIAC bereits einige Achtungserfolge erspielt, an die man nun mit "Instruction For Destruction" anknüpfen möchte. Natürlich erfinden die jungen Burschen den Thrash Metal nicht neu, aber dieses Zweitwerk strotzt vor Energie, und auch die hohe Kunst des Songwritings beherrschen die Eidgenossen auf einem ansprechenden Niveau. Davon zeugen durchweg gelungene Stücke wie die mit coolen Gang-Shouts (die aber noch öfter zum Zuge kommen) unterlegten Stampfer "Suborned" und "Bow Low", die melodischen "Guarding Ruins" und "How To End It All", das treibende "Heart Of Stone" oder der sogar leicht vertrackte Abschluss und Titelsong. Die Old-School-Thrash-Fraktion wird sich allerhöchstens daran stören, dass COMANIAC etwas zu modern tönen, aber wer etwa mit späteren METALLICA, PERZONAL WAR, deftigeren NEVERMORE-Songs oder den letzten TESTAMENT-Werken kein Problem hat, sollte mit "Instruction For Destruction", das von Durchlauf zu Durchlauf wächst, keinerlei Probleme haben und einer wirklich hoffnungsvollen Newcomer-Formation eine Chance geben!

Instruction For Destruction


Cover - Instruction For Destruction Band:

Comaniac


Genre: Thrash Metal
Tracks: 10
Länge: 47:12 (CD)
Label: Saol
Vertrieb: H'art
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