Review:

No Grave But The Sea

(Alestorm)

Es ist Sommer und aller Orten wird wieder die schwarze Flagge gehisst: im Kino macht Jack Sparrow einmal mehr die Weltmeere unsicher, in der Musikwelt lassen die Piraten von ALESTORM mit „No Grave But The Sea“ ihr mittlerweile fünftes Album zu Wasser. Dem bewährten Prinzip ist man auch diesmal treu geblieben: ungeschliffener Pirate Metal, mal folkig-beschwingt, mal rotzig. Der Titeltrack „No Grave But The Sea“ gibt gleich mal volle Breitseite, bevor man sich mit „Mexico“ vorübergehend in doch ziemlich seichte Gewässer begibt. „To The End Of The World“ setzt jedoch wieder auf breitwandigeren Sound, „Alestorm“ kommt in der Strophe überraschend aggressiv daher, mausert sich dann im Refrain aber zur feucht-fröhlichen Piraten-Saufhymne. „Pegleg Potion“ kreuzt folkloristische Einflüsse mit Punk, „Treasure Island“ ist eingängig und episch angelegt. Fazit: ALESTORM sind einmal mehr erfolgreich auf Kaperfahrt.

No Grave But The Sea


Cover - No Grave But The Sea Band:

Alestorm


Genre: Metal
Tracks: 10
Länge: 47:8 (CD)
Label: Napalm Records
Vertrieb: Universal
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