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Kinders wie die Zeit vergeht. IMAGIKA gibt es nun auch schon seit 15 Jahren und mit „Feast For The Hated“ erscheint immerhin das 6. Album. Musikalisch bewegt sich die Bay Area Combo auch weiterhin vielfältig zwischen Power Metal, klassischem Thrash und einen Hauch Prog. Gleich der erste Track „Waking A Dead Man“ ist ein nettes Beispiel. Melodiöse, ruhige Vocals gemischt mit rauen, fast gegrowllten Parts und das fast James Rivera verdächtige Organ von Norman Skinner passen sich der mal schnellen und mal ruhigeren Rhythmusfraktion perfekt an. Durchgehend flott geht es beim nächsten Song „Your Creator“ zu, während „Behind Immoral Eyes“ ein wenig das Tempo heraus nimmt und mehr dem Power Metal entgegen steuert. Auffallend sind hier die Gitarrensoli von Steven Rice und Corey Krick, die sich hören lassen und meines Erachtens zu selten auf dem Album zu finden sind. Der Titeltrack „Feast For The Hated“ startet zunächst ungewöhnlich. Eine Ballade als Titeltrack? Nein, nach gut einer Minute schlägt der Song um und nimmt rasant Fahrt auf. Dennoch, als Albumtitel enttäuscht mit der Song. Er kommt arg wirr rüber und so richtig hängen bleiben will er auch nicht. Wesentlich besser kommen da schon der Midtempo- bis Balladensong „The Sick Sense“ und „New Power Rises“ daher. Schlussendlich kann mann beim melodischen „Succubus“ extralang verschnaufen. Zwar sind die epischen Parts ganz nett, doch kommt alles zu langatmig daher und nicht ganz rund. Dennoch, insgesamt ein ganz ordentliches Scheibchen. (tennessee)
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