Review

Mercenary - Architect Of Lies
 
Melodic Death/Power Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Century Media
Century Media
52:3 min
10


 

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Dieses Review wurde bisher 891 mal gelesen.
Da ist es nun, das neue Langeisen einer der wohl aufstrebensten Bands der letzten drei Jahre. Die Dänen von MERCENARY mussten nach dem kurzfristigen Ausstieg von Bassist & „Grunzvocalsgeber“ Kral auf dem letzten Album „The Hours That Remain“ auf einige der markanten und Band-typischen Growls verzichten und so standen die cleanen bis hohen Gesangspassagen von Mikkel Sandager deutlich im Vordergrund. Durch den neuen Mann am Viersaiter wurde jedoch bereits während der letzten Tour klar, dass sich MERCENARY wieder an alte Tugenden erinnern werden. Und genau dies zeigt sich schon beim Opener „New Desire“ der zunächst etwas verhaltener beginnt dann aber urplötzlich durch aggressive Vocals ein weiteres Stimmungsbild bekommt. Ein teilweise sehr abgetracktes Gitarrenspiel bestimmt nicht nur diesen Song, sondern setzt sich auch im weiteren Verlauf des Albums weiter durch. Dicke Riffgewitter und fiese Growls bestimmen auch bei allen anderen Songs auf „Architect Of Lies“ die Richtung. Nicht zu kurz kommt selbstverständlich die cleane Stimme von Mikkel, der sich mittlerweile bei den extrem hohen Screams wohler zu fühlen scheint als bei den „normalen“ Gesangspassagen, die mir für meinen Teil doch etwas zu sehr verdrängt worden sind. Einen wunderbaren Midtempo-Stampfer gibt es dann mit „Isolation (The Loneliness In December)“ zu begutachten, bei welchem unverkennbar der Stempel „MERCENARY“ eingebrannt zu sein scheint. Generell gilt dies aber eigentlich für das gesamte Album, welches zwar insgesamt nicht mehr ganz so eingängig ausgefallen ist wie noch „11 Dreams“ oder „The Hours That Remain“ aber dennoch bei einigen Songs großes Hitpotential besitzt: „Embrace The Nothing“ allen voran ist da schon eine dicke Hausnummer, die sich mit Sicherheit auch langfristig im Liveprogramm der Dänen wiederfinden wird. Ich gebe zu, beim ersten Durchlauf etwas enttäuscht gewesen zu sein, doch klar ist mittlerweile, dass die Platte einige Anläufe braucht bis sie richtig knallt (Und das tut sie definitiv!). Dies wiederum ist meiner Meinung nach ein gutes Zeichen, da es alle Songs schaffen, immer wieder neue Feinheiten und die unterschiedlichen Stimmungen preis zu geben. Das gute daran ist, dass so sichergestellt ist, auch langfristig keine Langeweile aufkommen wird. In jedem Fall haben MERCENARY einmal mehr bewiesen, in Sachen Eigenständigkeit und anspruchsvollem Songwriting ganz vorne mitmischen zu können. (xhb)
Kommentare         neuer Kommentar
 
Schade, dass dies nicht als Tipp angegeben wurde. Kenne derzeit keine Band, die es schafft, eingängig-melodiös und dennoch hart seine Arbeit auszuloten, wie es mercenary gelingt. Ein Spitzen-Werk, das Langzweitwirkung haben wird
- Alex <alexplanken@web.de> (24.03.2008)
 
Auf "A.O.L." brettern die Dänen häufiger als zuletzt auch mal etwas stumpfer durch die Botanik - bleiben dabei aber trotzdem stets unverkennbar und gut, da nur vordergründig eindimensional. Mein unbedingter Kauftipp: Die Special Edition. Unabhängig von der beiligenden DVD befindet sich dort nämlich mit "Death Connection" ein absolutes Highlight als Bonustrack drauf. Mir unverständlioch, wie dieser es nicht auf die reguläre Ausgabe geschafft hat. Reinhören und abheben - Wahnsinn!!
- Heavy <oliver.hellbach@web.de> (25.04.2008)
 
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Tourdaten
 
Keine Einträge
 
Weitere Infos
 
 
Internet
 
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