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Es gibt im Business immer wieder kuriose Karrieren, wie zum Beispiel die der Eidgenossen PERTNESS. Die tönen auf „Seven Times Eternity“ dermaßen abgebrüht und souverän, dass man meinen könnte, dass die Berner eigentlich einen ansehnlichen Backkatalog im Kreuz haben müssen. Aber weit gefehlt, es handelt sich hierbei um die erste Scheibe einer Truppe, die seit 1992 aktiv ist. Ja, das Leben schreibt manchmal seltsame Geschichten, da fragt man sich, warum es nicht früher zu einem Deal gereicht hat. An der musikalischen Kompetenz kann es nicht gelegen haben, denn das Debüt überzeugt durch griffige, klar strukturierte und eingängige Songs. Stilistisch fühlen sich die Schweizer im Melodic Metal äußerst wohl und bieten dementsprechend viel Eingängigkeit, wobei man sich aber auch nicht scheut, kontrolliert in SABATON-Gefilde („Darkness And Fire“) abzudriften. Großartige schwächen im Songwriting hat man sich nicht erlaubt, dafür fehlt es aber auch ein wenig an Ausreißern nach oben, also an den zwei, drei Nummern, mit denen man eine Klasse überspringt. Das haben PERTNESS noch nicht geschafft, dennoch haben wir es hier mit einem guten Debüt zu tun. (lk)
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