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Das erste Soloalbum “Crossing The Line” von BILL CUTLER hat es wirklich in sich. Nicht nur die Riege der Gastmusiker liest sich wie ein who is who der Rockgeschichte, auch die Songs reißen schon beim ersten Anhören mit. Feinster Singer/Songwriterstuff, ruhig, entspannt, traditionell und doch zeitgemäß. Dabei haben die Tracks wirklich schon einiges hinter sich. Vor 30 Jahren begann BILL CUTLER mit dem Songwriting, zusammen mit Jerry Garcia (Greatful Dead), doch Jerry verstarb vor der Beendigung des Albums. Die zahlreichen Gastmusiker mit diversen rechtlichen Verpflichtungen machten es nicht einfacher. Doch was lange währt wird endlich gut, ein wahrer Satz in diesem Fall. Jeder der 14 Songs macht Lust auf mehr und versprüht gute Laune. Der Stilmix trägt sein übriges dazu bei. Egal ob die Countryeinlagen bei „Ballad Of Bras Coupe“, die Gospelballade „Ridin´High“, der blusige Opener „Engine99“ oder der Tributesong an Jerry Garcia „Starlite Jamboree“. Etwas fetziger geht es beim Titeltrack zu, während man bei „Cry Of The City“ alsgleich entspannt mitwippt. Ein tolles Scheibchen für alle Fans der ruhigeren Gangart. (tennessee)
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