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Die Anfänge von STURMPROPHET reichen in das Jahr 203 zurück. Bis zu ersten wirklichen Probe verging allerdings noch einige Zeit und das erste Demo "Sturm der Propheten" musste auf den Beginn des Jahres 2005 warten, bis es das Licht der Welt erblickte. 2007 war es dann an der Zeit für das Debut "Auf steinigem Pfad". Ob selbiger auch zu bestreiten war um das Erstlingswerk aufzunehmen ist nicht bekannt, jedoch merkt man, dass in der Scheibe einiges an Arbeit steckt. Für eine Eigenproduktion klingt die Scheibe erstaunlich druckvoll und sauber abgemischt. Klingt natürlich nicht so glatt gebügelt wie eine professionelle Studioproduktion und das ist auch gut so. Stilistisch lehnt man sich am Black Metal an, was vor allem an dem räudigen Gesang liegt, was als Nebeneffekt dazu führt, dass man erst nach ein paar Minuten merkt, dass die Texte auf deutsch sind. Das ist ja immer so eine Sache mit den deutschen Texten. Ein Goethe ist nicht an jedem verloren gegangen und was auf Englisch noch schmissig und martialisch klingt, ruft auf Deutsch eher ein peinlich berührtes Stirnrunzeln hervor. STURMPROPHET machen ihre Sache im Großen und Ganzen nicht schlecht. "Schwermetall" zeigt z.B. deutlich warum es gut ist, dass MANOWAR nur auf englisch singen. Dafür ist "Holt Hammer und Nägel" einfach nur klasse. Klassischen, skandinavischen Black Metal darf man übrigens nicht erwarten. STURMPROPHET bewegen sich eher im Fahrwasser von FINNTROLL, packen einen guten Schlag klassichen Metal dazu und geben ab und an Thrash-mäßig Gas. Handwerklich gibt es auch wenig zu meckern. Technikfrickeleien gibt es keine aber dafür sind die Riffs sauber gespielt, hat man ja im Underdog-Bereich auch nicht immer. Insgesamt gehört "Auf steinigem Pfad" mit zu den besten Debut-Scheiben, die mir im letzten Jahr auf den Tisch gekommen sind, das für 10,- EUR plus Porto bei der Band zu haben ist. (goofy)
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