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Dream Theater kann man üblicherweise entweder hassen oder vergöttern, doch diese Platte könnte es schaffen, die Ungläubigen zu bekehren. Wer sie bisher zwar wegen ihrer - unbestrittenen - technischen Virtuosität achtete, ihnen jedoch eine gewisse Gefühlskälte nachsagte, der sei nun endgültig (wir Gläubigen wußten es ja schon immer) eines besseren belehrt. Es scheint, daß das Traumtheater durch den Lineupwechsel von Keyboarder Derek Sherinian zu Jordan Rudess nicht nur jemanden gefunden hat, der von der Lebenssituation und musikalisch besser zu ihm paßt, sondern damit auch noch (!) abgerundetere Alben schreiben kann. Nicht umsonst wohl liegt das erste Konzeptalbum in der Bandgeschichte vor. Sei es nun durch Rudess‘ neuen (und genialen!) musikalischen Input, die Tatsache, daß erstmals die ganze Band am Songschreiben beteiligt war oder auch nur geniale Eingebung, vor uns liegt das komplexeste, kreativste, stimmigste, emotionalste und abwechslungsreichste Meisterwerk, welches sie je vollbracht haben. Dream Theater sind der lebende Beweis dafür, daß sich eine Band konsequent weiterentwickeln, Experimente wagen, dabei sich selbst treu bleiben und vervollkommnen kann. Die geniale und sehr philosophische Story sowie all die Anspielungen auf Metropolis Part I möge der andächtige Hörer selbst austüfteln. (arw)
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Kommentare
neuer Kommentar
"MT Part II - Scenes from a Memory" ist wohl das beste Album, was Dream Theater seit "Images and Words" gemacht haben. Jordan Rudess ist der Mann, den Dream Theater gebracuht haben. Man muss allerdings sagen, daß das Soloalbum von Derek Sherinian "Inertia" wirklich gut und hörenswert ist.
- Tobi <derto@gmx.ch>
(27.10.2001)
Ja, Jorden Rudess ist auf jeden Fall ein absoluter Gewinn für Dream Theater. Man muss diesen Mann erst mal live gesehen haben, dann weiss man auf jeden Fall, wie gut er ist.
Das Album "Scenes from a memory" ist nach "Images & Words" meiner Meinung nach das zweitbeste von DT.
- Ruben (27.01.2004)
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