Underdog-Review

Coldun - Necessariis? Dubiis? Caritas?
 
Black Metal
 
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45:0 min
5


 

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Das Debüt-Album von COLDUN, einem Soloprojekt von Steffen Thümmpel, wurde fast im Alleingang erschaffen. Musik, Lyrics, Instrumente und Gesang - alles wurde selbst eingespielt und produziert. BATHORY müssen für Steffen ein großer Einfluss gewesen sein, den genauso wie seiner Zeit Quorthon Epic mit Black-Metal in harmonischen Einklang brachte, geht auch Steffen zu Werke. Düstere schwere Gitarren, die mit ruhigen Keyboardklängen unterlegt sind, ziehen sich wie ein roter Faden durch das Album. Auch der Gesang plätschert vor sich hin, wie bei "Hammerheart" oder "Twilight Of The Gods". Die Scheibe passt gut zur trüben Jahreszeit, die kalte dunklen atmosphärischen Musikalischen Einklänge hervor ruft, der die Stille zu Frost verwandeln läst. Wie der Titel der Scheibe ist auch ihre Musik vielschichtig, dominieren langsame und schwere Gitarren, doch klingen die Kompositionen so ausgefeilt, dass die Platte recht abwechslungsreich durch die Boxen quillt. Nur ganz selten bauen sich Schwächen in den Sound ein: so wirkt das zehn minütige "Sympthoms Of Despair (Dubiis?)"' am Ende ein wenig zu langatmig geraten. Doch um solche kleinen Unstimmigkeiten zu finden, braucht es seine Zeit. Denn im Endeffekt ist COLDUN mit "Necessariis? Dubiis? Caritas?" eine äußerst stimmige und toll produzierte Scheibe gelungen, die zwar erst einige Höranläufe benötigt, dann aber in jeder ihrer knapp 45 Minuten mehr und mehr heran wächst. (mb)
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