Review

Darkthrone - New Wave Of Black Heavy Metal (Maxi)
 
Black´n´Roll
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Tyrant Syndicate & Peaceville Records
SPV
15:47 min
4


 

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"Sex with Satan the loudest song sound like a hammer from hell!”… - hätte mir noch vor zwei, drei Jahren jemand prophezeit, dass die norwegische Dunkelstahl-Legende DARKTHRONE mal eine rock´n´rollige Liebeserklärung an obskure, kanadische Metalbands der Marke PILEDRIVER aufnimmt, hätte ich laut losgelacht. Spätestens seit ihrem letzten, arschcoolen Werk "The Cult Is Alive" ist die Hemmschwelle des Duos Nocturno Culto/Fenriz in Sachen Schweinerock endgültig gefallen. Wenn man sich die fast schon sarkastisch betitelte zweite Maxi (seit "Too Old Too Cold" auch kein Novum mehr) der beiden Recken anhört, rennt man entweder schreiend weg oder macht Bekanntschaft mit einer "Band", der Musikmarkt, Trends und anscheinend auch die Bedürfnisse der (alten) Fans meilenweit am Allerwertesten vorbeigehen. Erneut vier Songs haben es auf die Vorab-Veröffentlichung zum Album "F.O.A.D." geschafft, die allesamt erstklassig sind und aufgrund ihrer simplen Strukturen direkt ins Blut gehen, wobei lediglich das zu Beginn erwähnte "Canadian Metal" (mit Fenriz am Mikro) und das von Nocturno eingekrächzte, sehr geile "Wisdom Of The Dead" auf dem Album stehen werden, allerdings wieder in leicht abgeänderten Versionen. Bleiben nur noch das frostig-treibende "Hedninger Fra Helvete" und die mit fast schon cleanen Vocals veredelte, herrlich asoziale Hymne "Bad Attitude", ein Relikt der U.S.-Punkrocker TESTORS und eine weitere Coverversion. Der Sound der Scheibe ist gewohnt räudig und kratzig ausgefallen; wer also "Too Old, Too Cold" und "The Cult Is Alive" mochte, kann hier bedenkenlos zugreifen. Falls das Album hält, was diese Maxi verspricht, dann dürfte der "Tipp" (den ich auch hier nicht vorab gebe) wieder auf der Straße liegen. Nur die Rückkehr zum ursprünglichen, puren Black Metal kann man bei DARKTHRONE wohl endgültig abschreiben. Wer damit aber kein Problem hat… (do)
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Reviews
 
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