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Die Schweizer SHAKRA gehören zu den Bands mit hohem Wiedererkennungswert und doch schaffen sie immer wieder den Spagat zwischen neuen, modernen Einflüssen und der Tradition / dem eigenen Stil zu folgen. "Infected" ist ein weiteres Paradebeispiel. Kommt "Make Your Day" noch in typischer gute Laune Rock Manier daher, so spielt "Inferno" nicht nur mit der Dramaturgie, sondern auch mit teils rotzigen, aggressiven Gitarren und ruhigen, schlichten Strophen. Und auch bei "The One" können die Gitarren - neben der erneut hervorragenden Stimme von Sänger Mark Fox - punkten, insbesondere zu Beginn. Man könnte sagen, in bester Helloween Manier mit schweizer Akzent. Diese Abwechslung im selbst gesteckten Rahmen zieht sich durch das gesamte Album. Kein Hänger ist zu finden. Stattdessen geht es mit Volldampf durch die 13 Songs. Eine Verschnaufpause in Form der Ballade "Love Will Find A Way" und des theatralischen "Acheron´s Way" darf natürlich nicht fehlen. Und schnell wird klar, mit "Infected" dürften sich SHAKRA weiter an die Spitze spielen. (tennessee)
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