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Annihilator - Metal (Tipp!)
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Label Vertrieb
Zeit Tracks |
Steamhammer SPV
55:3 min 10 |
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"Schizo Deluxe" war ein für ANNIHILATOR-Verhältnisse extremes, unberechenbares Album, das zwar viele Zitae aus der Frühphase der Band aufgriff, aber im Nachhinein nicht ganz den typischen ANNIHILATOR Sound auffuhr, den sich viele Altfans seit Jahren zurückwünschen. Mit der neuen Scheibe "Metal" sollte dann aber wieder jeder Fan voll und ganz zufrieden sein, denn Jeff Waters hat nicht nur einen stilistisch nicht qualitativen Schritt zurück gemacht, sondern auch noch eine Überraschung in petto: dass der Kanadier ganz gerne seine Mannschaft durch würfelt ist ja ein alter Hut, dieses Mal hat der crazy canuck bis auf die Vocals (Ausnahme "Operation Annihilation") und die Drums alles alleine eingespielt (ist ja auch nichts neues) und sich nebenbei eine Heerschar an namenhaften Gastmusikern ins Haus geholt, die ordentlich an "Metal" mit geschraubt haben. Da wären zum Beispiel Nevermore-Klampfer Jeff Loomis mit einer absolut fantastischen Leistung beim Opener "Clown Parade", Alexi Laiho, der bei "Downright Dominate" ein bisschen ins Mikro kotzt und ein verdammt cooles Gefrickel abliefert, Jesper Stromblad mit einem unglaublichen harmonischen Beitrag zu "Haunted", oder Danko Jones und Angela Gossow, die zusammen beim starken "Couple Suicide" die Vocals übernehmen usw. Den ganzen Input hat Waters in den traditionellen ANNIHILATOR Sound eingebettet, der unterstützt von einer amtlichen Produktion ordentlich hämmert und mächtig Dampf macht. Schön dabei, dass sich Dave Padden kein Stück vor den Mitvokalisten zu verstecken braucht und eine Topleistung abliefert. Zumindest was ihn angeht, hab ich die leichte Hoffnung, dass hier etwas Kontinuität einkehrt.
Starke Scheibe, die ihren Namen wirklich verdient hat.
(lk)
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Kommentare
neuer Kommentar
Ich bin entäuscht!! Grund: Was macht jemand, dess Boot zu sinken begonnen hat bzw. bereits gesunken ist? Er versammelt eine illustre Schar von Gastmusikern um sich, was auf der CD mit einem fetten farbigen Aufkleber festgehalten ist, damit es auch jeder mitbekommt. Vielleicht kauft dann ja wieder jemand meine Alben. Zugegeben: Die Gitarrensoli sind nicht von dieser Welt. Das war es auch schon!! Die Produktion ist dermaßen lasch und ohne Druck, Frechheit. Der Gesang von Dave Padden passt überhaupt nicht zur überbetont harten Musik, der Junge ist im Rock Sektor viel besser aufgehoben. Und dann dieser Riffklau: Man höre Lied Nr. ) Detonation. Wenn das nicht Children of the Grave von Sabbath ist dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Nach einem Mal hören kann man alle Liedchen mitträllern, wo bitte ist denn hier (außer wie gesagt bei den Gitarrensoli) ein Überraschungseffekt???
- FKK (19.04.2007)
noch was: Das Booklet besteht zu 2/3 nur aus werbung. Mein Gott, was tut man nicht alles für das gute Geld!!
- FKK (19.04.2007)
Klasse Scheibe, kann ich jeden nur bestens empfehlen... Ich finde Dave Padden passt einfach perfekt zur Musik von Annihilator... Gitarrensolis wie schon erwähnt genial!!!
- Christian <ch.sommerfeld@gmx.de>
(03.05.2007)
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