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Dass es in Finnland haufenweise talentierte Bands in so ziemlich allen Genres gibt ist kein Geheimnis. Eine dieser Truppen konnte mit ihrem Debüt "Exhale" gar unseren Krachfetischisten und Extrem Metal Liebhaber Lars H. begeistern, das will wahrlich etwas heißen. Die Rede ist von EXCALION, die trotz ihres ersten guten Albums noch nicht allzu bekannt sind. Mit dem Zweitwerk "Waterlines" bringt man sicher nun mächtig in Stellung und bläst zum Angriff auf Melodic Größen wie Stratovarius oder Thunderstone. Die neue Scheibe ist von vorne bis hinten aus einem Guss geraten und bietet zu jederzeit ganz fantastischen Symphonic Power Metal, der am Puls der Zeit liegt, knackig aus den Boxen kracht und einfach eine Menge zu bieten hat. Mit Jarmo Pääkkönen hat man einen ganz hervorragenden Sänger in den Reihen, der den durchweg hochwertigen Songs das gewisse Etwas verleiht. EXCALION haben den Spagat zwischen Anspruch und Eingängigkeit auf "Waterlines" nahezu perfekt gemeistert. Songs wie der grandiose Opener "The Wingman", das folgende "Life On Fire", das saucoole, super melodiöse "Losing Time" oder "Delta Sunrise gehen" sofort ins Ohr und setzen sich Dank nicht vorhandenem Kitsch sofort in selbigen fest. Wie sagt man so schön, ein Song ist gut, wenn er sofort hängen bleibt?! Nimmt man das als Grundlage, dann haben die Finnen hier einen absolut großartigen Job abgeliefert und haben binnen kürzester Zeit schon mal ihre Landsleute von Thunderstone rasiert, zumindest momentan. Unbedingt anchecken! (lk)
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