Review

Agrypnie - F51.4
 
Black Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Supreme Chaos Records
Soulfood
51:51 min
9


 

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Nach der Split-CD mit Fated scheint Torsten der Unhold mit seinem Projekt AGRPYNIE ein wenig Lebensfreude gefunden zu haben. Während auf der Split suizidale Depression dominierte, macht sich auf der vollen Scheibe jede Menge Hoffnung breit. Vor allem das coole, sehr melodiöse "Kerkenseelenwanderung" vermittelt mit benahe süßlichen Melodien ein klein bisserl Optimismus. Die einem der "Spiegel?" dann aber sofort mit viel Tempo und Urwuchs wieder austreibt. Mit diesem Nocte-Obducta-Nachfolger gibt es immerhin eine Alternative für anspruchsvolle Black Metaller, die gern auch mal Keyboard hören, erhabene Melodien aber schleimigen Klebstoff vorziehen. Die Scheibe ist abwechslungsreich und detailverliebt, ohne den Hörer zu überfordern. Das Album hat Härte und Tempo, ohne auf Deibel-komm-raus- zu übertreiben. Und es hat mächtige Melodien, die aber nicht auf übertriebenen Bombast setzen. Nichts z vergessen, wenn auch zu erwarten: Die deutsche Texte streifen nicht ein einziges Mal den Zaun zur Peinlichkeit. Alles in allem ein gutes, trauriges Album oder, um es mit einem kleinen Zitat zu beenden: "Spieglein, Spieglein an der Wand, wohin ist das Licht im ganzen Land" - solange es noch solche Bands gibt, ist der Ofen noch nicht ganz aus! (memme)
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