Review

Mercenary - The Hours That Remain (Tipp!)
 
Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Century Media

62:17 min
10


 

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Zweifelsohne gehörte "11 Dreams" - das letzte Studioalbum der Dänen von MERCENARY zu einem der Innovativsten der letzten beiden Jahre. Die Messlatte liegt somit unglaublich hoch und nach der Nachricht vom Ausstieg des langjährigen Bassisten und Co. Sängers Kral, kamen auch erste Zweifel auf, ob Mercenary seinen Weggang einfach so wegstecken können. "The Hours That Remain" heisst nun das neue Werk und nach einem sehr ruhigen Intro böllern auch schon die typischen Gitarren mit eingängiger Melodie daher. Mit Beginn der Strophe wirds dann kurz balladesk und zusammen mit Mikkels cleaner Stimmer spürt man auch gleich erste Anleihen aus der Prog Ecke. Ändert sich jedoch schnell und so wechseln sich bereits im ersten Song "Redefine Me" die cleanen Vocals und leichten Growls ständig ab. Der Refrain klebt sich im Ohr fest und es beruhigt ungemein zu wissen: MERCENARY sind wieder da! Die Abwechslung in die Songs steht im Vordergrund: dominante Death Metal Vocals bei Nummer zwei "Year Of The Plague" oder "Soul Decision" erinnern an manche stellen an den derzeit so beliebten Melodic Death Metal Style wie ihn Bands wie In Flames oder Soilwork fabrizieren. Die andere faszinierende Seite an den Dänen sind die geilen Melodielinien die sich durch das gesamte Album ziehen wobei wir nicht von Kindergarten Schunkelsongs ausgehen sondern von anspruchsvollen Metal Songs mit Wiedererkennungswert. Keiner der Songs wirkt auch nach mehrmaligem Durchlauf in irgendeiner Form langweilig, im Gegenteil. Je öfter ich Songs wie "Lost Reallity" höre, bleiben neue Eindrücke zurück. Der Abschluss des Albums und gleichnamiger Titelsong "The Hours That Remain" haut, gerade durch seine musikalische Finalstimmung in seinen knapp 8 Minuten nochmal rein und bietet das Komplettrepertoire von MERCENERY. Wer bislang nicht auf die Dänen aufmerksam geworden ist und auf Power Metal meets Melodic Death Ansätzen versehen mit einer Prise Prog steht, muss jetzt eigentlich zugreifen. Und als Tipp - kauft euch die "11 Dreams" gleich dazu! (xhb)
Kommentare         neuer Kommentar
 
Nico's Rezension dieser fürwahr erneut phantastischen Platte (so und nicht anders muss innovativer Metal 2006 klingen!) von MERCENARY ist nur noch hinzuzufügen, dass die Limited Edition inklusive einer DVD wohl nur für Puristen zu empfehlen ist. Auf der DVD befinden sich ein Interview, 45 Minuten verwackelter Studiosequenzen und zwei Livemitschnitte: Einmal vom 2005er Dynamo und vom Z7 in Pratteln/Schweiz - Optik und Sound kann man dabei besonders beim Z7-Bootleg vergessen (gerade bei einer soundtechnisch so anspruchsvollen Combo). Fazit: Die DVD schaut man sich genau einmal und dann nie wieder an - ein nettes Extra, allerdings ohne nennenswerten Mehrwert. Egal - die Musik ist und bleibt schlichtweg unglaublich. Long live M.E.R.C.E.N.A.R.Y.!!
- Heavy <heavy@metal-inside.de> (29.08.2006)
 
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Internet
 
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