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Mann, was bin ich steil gegangen, als FATE 2004 in München ihr Live-Comeback feierten. Schließlich hab ich mir damals, in meiner längst vergangenen Kindheit, mit meinem Kumpel Eik schier die Hirse weich geplärrt zu so unsterblichen Hairspray-Klassikern wie "Hard As A Rock", "I Won’t Stop" oder "Lovers". Jetzt sind die Dänen also tatsächlich mit einem neuen Album am Start - eine halbe Ewigkeit scheint es mir gedauert zu haben, und richtig ernsthaft damit rechnen konnten ohnehin nur echte Optimisten. Andererseits ist es nur konsequent, nach den zunächst erfolgten Wiederveröffentlichungen des Backkatalogs durch MTM. Und verdammt noch mal - so ein wirklich saustarkes Album hätte ich den vier Spaßvögeln aus dem Norden wirklich nicht mehr zugetraut! Zwar finden sich hier für meinen Geschmack relativ wenige der wirklich typischen FATE-Trademarks, aber Schwamm drüber. Wenn man dem geneigten Zuhörer ein solch starkes Album zwischen Arschtritt-Rock, AOR, fettem Hardrock und gelegentlich sogar Melodic Metal auf die Kette schraubt, dann soll’s doch einfach mal Wurscht sein. Das fünfte, trefflich "V" betitelte Werk der Mannen um Gründungsmitglied Peter Steincke (bs.) besticht dabei hauptsächlich durch hervorragende Melodien, eine fette Produktion von Tommy Hansen (u.a. Helloween, Pretty Maids) - und einfach eine riesen Portion Bock auf diese Art von Musik. Dass die Dänen ohne Ende Spaß an dem haben, was sie hier machen, hört man zu jeder Sekunde - und wann kann man das heute schon noch behaupten? (heavy)
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