Review

Koroded - To Have And To Unhold
 
Metalcore
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Silverdust
Soulfood
41:18 min
11


 

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Die fetten Jahre kommen wieder und KORODED werden ganz vorne dabei sein. Mit neuem Gitarristen und einer gnadenlos druckvollen Produktion von Jacob Bredahl (HATESPHERE) im Rücken klingt "To Have And To Unhold" deutlich wütender als der Vorgänger. Schon der Opener "Zero Minus Zero" stampft mit tonnenschweren Riffs voran. Und wirkte "The Absurd Beauty Of Being Alone" inhaltlich noch nicht vollkommen schlüssig, so hält "To Have And To Unhold" die Spannung über die volle Distanz und brilliert als Einheit: "Da war also schon viel Wut und Aggression da und die Musik war diesmal mehr als sonst das Ventil um das alles raus zu lassen", so Sänger Jan in unserem Interview. Sein Gesang geht nur selten zu extremen Shouts über, viel häufiger dominiert eine kraftvolle und harte, aber stets gut verständliche Stimme die Songs. Die cleanen Vocals kommen gänzlich ungezwungen rüber und scheinen ihm leichter zu fallen als auf früheren Outputs. Ein Umstand, der zu einem insgesamt organischeren Bild bei den Vocals führt. Mit fast schon punkigem Drumflair kann die Uptemponummer "Epigone" genauso überzeugen wie die kraftvolle, nachdenkliche Halbballade "In Love With Memories" bei der mich nur ein seltsamer Effekt auf den Vocals stört. "God Of Nothingless" beginnt bedrohlich und mächtig, die hochmelodiösen und sehr abwechslungsreichen Gesangsparts bringen dem Song aber auch musikalisch Tiefe. Mein Lieblingstrack des Albums ist aber das abwechslungsreiche "The Good Old BadTimes" mit seinem schönem Gitarrenthema und Tempowechsel im hinteren Drittel des Tracks. Das ultracoole "People Of The Abyss" kann als Abschluss sowohl als wahres Groovemonster die Power in den Gitarren gekonnt kanalisieren, ihnen aber auch eine sehr schöne Melodie im Hintergrund entlocken. "To Have And To Unhold" ist eine runde Sache geworden, mit einem Sound im Geiste alter MACHINE HEAD und unter die Haut gehenden Texten. (dod)
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