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Es ist doch zum Heulen: Da haben MYSTIC PROPHECY zuletzt mit "Regressus" und "Never Ending" hervorragende Alben auf den Markt gebracht, doch bei weitem nicht den kommerziellen Erfolg eingefahren, die eine Truppe von derartiger Qualität verdient. Und dann passiert, was zwangsläufig passieren muss: Der Deal mit Nuclear Blast war futsch und Hauptsongwrtiter Gus G. hat auch gleich noch das Weite gesucht, angeblich, um sich voll und ganz auf seine anderen Bands Nightrage und Firewind zu konzentrieren. Ob das bei mehr verkauften Platten auch so gewesen wäre sei mal dahingestellt. Zum Glück für MYSTIC PROPHECY hält sich der Verlust des griechischen Gitarrenhexers in Grenzen. Im Gegenteil, denn auf "Savage Souls" haben die Jungs ohne Zweifel ihren bisher besten Job abgeliefert. Das Songwriting ist eher noch stärker geworden, wer sich den tonnenschweren Opener "Shadows Beyond My Soul", die Granate "Evil Empires", das fette Deception Of Hate", das saustarke "Nightmnares Of Demons" oder die Granate "Into The Fire" anhört, wird kaum zu einem anderen Urteil gelangen können. Die Jungs haben noch mal einen draufgelegt, klingen auch produktionstechnisch noch fetter, haben noch mehr Wumms, als auf ihren bisherigen Outputs und haben den Härtegrad dabei nochmals angezogen. Wer anno 2006 wissen möchte, wie Power Metal der Marke "voll in die Fresse, ohne Schnickschnack aber trotzdem von großer Eingängigkeit geprägt", zu klingen hat, muss sich "Savage Souls" einfach zulegen. Der Abgang von Gus G. wirft die Band, die, wie ich finde eh viel mehr von Sänger und Producer R.D. Liapakis geprägt wird, kein Stück zurück. Erstklassige Leistung einer erstklassigen Truppe! (lk)
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