Underdog-Review

Diary About My Nightmares (D.A.M.N.) - Demo 2005 (Tipp!)
 
Death/Black/Doom Metal
 
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Zeit
Tracks



35:14 min
5


 

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Dieses Review wurde bisher 1361 mal gelesen.
Ich habe keine Ahnung, mit wem diese Band schon alles verglichen wurde. Zu Zeiten ihres ersten, schon sehr hörenswerten Demos habe ich D.A.M.N. irgendwo in die gemeinsame Schnittmenge aus CROWBAR, DISBELIEF und TOTENMOND gerückt, was auch im Nachhinein noch völlig gerechtfertigt ist. Nur haben die mittlerweile zum Quintett gewachsenen Salzgitteraner ihren alten Sound - völlig untypisch für eine Demoband - bis auf wenige verbliebene Fragmente völlig über Bord geworfen und präsentieren heute eine Allzweck - Wunderwaffe, die ihres Gleichen sucht. D.A.M.N. klingen weder nach ARCH ENEMY (Vergleich Nummer eins, weil da auch ´ne Frau rüpelt), MY DYING BRIDE, IN FLAMES oder AMON AMARTH. Und mit Hardcore, Metalcore oder dieser ganzen Schnitzel, - und Bierhasserfraktion haben sie, bis auf ein paar Fans vielleicht, auch nix am Hut! Vielmehr fallen mir, wenn schon überhaupt, annähernde Vergleiche mit DEATH, BOLT THROWER oder IMMORTAL ein, deren indirekte Einflüsse immer wieder durchscheinen. Der größte Gewinn für die Truppe war definitiv der zweite Gitarrist André, der vermutlich auch den größten Anteil am "neuen" Sound von D.A.M.N. hat. Viel melodischer als noch auf dem Vorgänger ist man geworden, dabei aber gleichzeitig härter und vertrackter. Die fünf Stücke des Demos gehen insgesamt über 35 Minuten, besitzen bis auf den superben Opener "Gefangen Im Ich" durchweg Überlänge und sind auf ihre Art trotzdem sehr eingängig, vorausgesetzt, man steht auf anspruchsvollen Düstermetal! Auch auf die "verkaufsfördernden", cleanen Vocals wurde verzichtet; Sängerin Toni kotzt sich noch immer, teilweise unterstützt von Bassist Mat, der ultratief growlt, die schwarze Seele aus dem Leib und kann auch mit ihren deutschen Texten punkten, die allerdings nicht ganz frei von Klischees sind. Gerade die drei längsten Stücke, "Tränen Der Einsamkeit" (Highlight!!!), "Illusion Des Lebens" und "Neuordnung", kommen für mich von der Intensität / Atmosphäre her schon ganz nah an Düsterhymnen wie "Symbolic", "Withstand The Fall Of Time" oder "With Strength I Burn" heran, obwohl stilistische Vergleiche kaum wirklich passen. D.A.M.N. sind höchst eigenständig, haben Eier, setzen einen dicken Hucken auf gängige Trends und haben hier ein richtig fett und professionell produziertes Demo in der Hinterhand, für das sie hoffentlich bald ein Label finden werden und das sie an die Spitze der deutschen Hartwurstszene katapultieren wird. Aber das ist nach wie vor Aufgabe der Fans… (do)
Kommentare         neuer Kommentar
 
Ich habe mir gerade auf der Website die Songs angehört, leider kann man nur ein Song ganz hören. Aber ich kann die Band nur weiterempfehlen, die haut so dermaßen in die Fresse, super schöne Melodien und die Sängerin reist einem das Herz raus mit dem Gesang da kann die gute Frau Gossow ihre Koffer packen (das ist nicht übertrieben). Wie schon gesagt Güteklasse 1a. Ich hoffe das ich die Band bald live erleben kann und das sich schnell ein Label findet damit, denn ich will die anderen Songs auch ganz hören können :-)
- kevin <meatbeast@gmx..de> (15.01.2006)
 
Auch live sehr zu empfehlen :@)
- Rudi <dirk-rudert@web.de> (17.01.2006)
 
Derber Stoff!! Ihr habt es echt raus!! Bin wircklich auf mehr gespannt und schaut bitte in Stuttgart live vorbei!!
- Martin <skulllover@web.de> (17.01.2006)
 
Kommt in den POTT aber schnellstens!!
- Rene (19.01.2006)
 
Reviews
 
Demo 2002
(am 24.03.2005 von do)
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(am 25.02.2010 von do)
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(am 23.11.2006 von do)
 
Interviews
 
vom 16.02.2006 (d)
(eingetragen von do)
 
Berichte
 
Betrayer, D.A.M.N., Atlant...
(am 28.05.2005 von do)
Rock Harz Open Air 2005 - ...
(am 08.07.2005 von lk)
 
Tourdaten
 
Keine Einträge
 
Weitere Infos
 
 
Internet
 
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