Underdog-Review

Hatred - The Offering
 
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38:46 min
10


 

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Hier ist wieder einmal der Bandname Programm. Die Amis von "Hatred" prügeln sich auf höchst originelle, aber auch originäre Weise durch zehn Songs auf ihrer Eigenproduktion "The Offering", daß man aufgrund des leider etwas dünnen und undifferenzierbaren Sounds schon Mühe hat, alle Feinheiten, die sich trotz der hohen Geschwindigkeit und Intensität in den Songs verbergen, zu erkennen. Das spielerische Niveau ist für solch eine Musik, welche als eine Mischung aus früherem Florida Death Metal Marke "Morbid Angel" und der ersten "Atheist" Veröffentlichung und derbem Thrash Metal angesehen werden kann, recht hoch, und es macht wahrlich Freude, trotz des durchschnittlichen und wenig dienlichen Klangs des Silberlings, sich intensiv in die Songs hineinzuhören. Die Riffs sind von höchster Güteklasse und werden heutzutage nur noch selten in diesem Gewand von Bands geboten, die Solis erinnern an eben zitierte Bands, s.h. vermitteln ebenso wie die früheren Gitarren-Eruptionen von jenen die Vorstellung von aufheulende Dämonen aus anderen Sphären, die Rhythmus Gruppe ist äußerst präzise und präsentiert immer an der richtigen Stelle ein tolles Break, und der Gesang ist zwar zumeist hoch und gekeift wie bei trendigen Black Metal Bands, läßt aber nicht wie diese jegliche Aggressivität und nötigen Groove vermissen. So verwundert es auch nicht weiter, daß sich unter den zehn Songs einige wahre Hits finden lassen, wie z.B. mein Fave "We all burn". Lediglich den zwar recht ordentlich vorgetragenen, höchst melodiösen Song "Trust no one" hätte man sich sparen können. Dies liegt nicht daran, daß die Band nicht über die nötigen Qualitäten verfügt, einen solchen Track zu schreiben, noch an dem Lied selber, sondern daran, daß das Stück vollkommen deplaziert in dem ansonsten infernalischen Geprügel der restlichen Platte wirkt. Es ist nur zu hoffen, daß die Band die Chance bekommt, ihre fantastischen Songs mit einer wirklich harten und transparenten Produktion auch einmal in Deutschland einem größeren Publikum vorzustellen. Wer darauf nicht warten möchte, kann den aktuellen Silberling direkt bei der oben angegebenen Adresse ordern. (dj)
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Extinct, Hatred, Contradic...
(am 28.10.2005 von tennessee)
 
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