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Wo U.D.O. drauf steht, ist auch U.D.O. drin, das eine genauso unumstößliche Weisheit wie die Geschichte mit dem runden Ball, oder dem Spiel, das 90 Minuten dauert.
Auch in der nunmehr zehnten Post - Accept Auflage weicht Herr Dirkschneider (kaum) einen Millimeter von seinem bewährten, ja fast schon legendären Rezept ab: stampfender Heavy Metal der alten Schule, brummige Vocals und ab und zu ein wenig Abwechslung in Form von äußerst eingängigen Halb-Balladen. So lieben wir diese Truppe und genau nach diesem Schema läuft "Mission No. X" ab. Der Opener und Titeltrack stellt für mich gleich das Herzstück des Albums dar - einäußerst eingängiger Stampfer, der schnell ins Ohr geht. In die gleiche Kerbe schlagen die erste Single "24/7" und auch "Mean Streets", das mit - hört, hört - Sprechgesang beginnt. Versucht der gute Udo etwa auf einmal zu rappen? Nicht ganz, ungewöhnlich ist’s zu Beginn trotzdem. "Primecrime On Primetime" weiß mich dann nicht ganz zu überzeugen, ist zwar ein solider U.D.O. Track aber auch nicht viel mehr. Da passen das hochmelodische und eher langsame "Eye Of The Eagle" und der Kracher "Shell Shock Fever" viel besser ins Bild. Es folgt "Stone Hard", das mir verdächtig nach einem Überbleibsel der "Man And Machine" Platte vorkommt. Ähnlichkeiten zum Titelstück sind jedenfalls kaum zu überhören. "Breaking Down The Borders" ist vielleicht etwas wie das Lebensmotto von Udo, ein solider Track, der mit einem schönen Solo aufwarten kann. Zeit mal wieder eine melodische Halb-Ballade vom Stapel zu lassen - "Cry Soldier Cry" geht in die Richtung "Eye Of The Eagle" und weiß nach einer gewissen Anlaufzeit voll und ganz zu überzeugen. Zu Schluss gibt’s dann noch mal Reibeisen Stahl made in Solingen pur: "Way Of Life" und ganz explizit "Mad For Crazy" hauen noch einmal ordentlich in die Kartoffeln.
Fazit: hervorragende Platte - mission accomplished!
(lk)
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