|
Mehr als sechs Jahre hat es nun gedauert, dass der Prog Metal Gehimtipp IVANHOE endlich wieder auf der Bildfläche erscheint, von dem er nach dem Ausstieg von Andy B. Franck 1998 nahezu verschwunden war. Die beiden Bandleader Achim Welsch und Giovanni Soulas begruben IVANHOE jedoch über all die Jahre nicht und fanden durch Zufall mit Mischa Mang, einem zumindest mir unbekannten Musicaldarsteller, einen würdigen Ersatz für den jetzigen Brainstorm und Symphorce Fronter. Und der gute Mann hat richtig was in der Kehle: ob nun extrem hoch, enorm powerful oder einfach gefühlhaft, der kann so ziemlich alles und erinnert mich ein wenig an Roy Khan von Kamelot.
Natürlich kann auch der beste Sänger ohne entsprechende Songs nichts anfangen und so wurden zehn Songs geschrieben, die fast alle durchweg überzeugen können. Schnelle Phasen wechseln sich mit musikalischer Gediegenheit ab, werden mit schönen Riffs und ordentlich Power garniert und bleiben trotz des musikalischen Anspruchs, denn die deutsche Antwort auf Dream Theater nun mal hat, stets eingängig und nachvollziehbar. Insgesamt ein sehr ordentliches Comeback-Scheibchen, das IVANHOE hier vorlegen. Da kann man schon mal auf kommende Glanztaten gespannt sein.
(lk)
|