Review

Mercenary - 11 Dreams (Tipp!)
 
Modern Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Century Media
SPV
61:51 min
11


 

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Dieses Review wurde bisher 1754 mal gelesen.
Man nehme leicht psychedelischen Power Metal der Marke NEVERMORE, füge etwas FEAR FACTORY und neuere PARADISE LOST (ab "One Second") hinzu und garniere alles mit einer gehörigen Portion Schwedentod, wie ihn IN FLAMES oder DARK TRANQUILLITY (speziell in Sachen Vocals) spielen. Das ganze könnte entsprechend wüst, unausgegoren und konstruiert klingen, aber wie durch ein Wunder schaffen es MERCENARY, daraus einen tödlichen, geilen Cocktail zu mixen, der sofort hängen bleibt. Nun, wer an Wunder glaubt, soll das bitte tun, aber bei den Herren hier würde ich einfach alles auf Können zurückführen, da das gesamte Album wie aus einem Guss klingt und schlichtweg vom ersten bis zum letzten Ton tierischen Spaß bereitet. "11 Dreams" pendelt zwischen brachialen Parts und verträumten Passagen hin und her, wobei Dynamik großgeschrieben wird; sogar balladeske Piano - Parts lassen sich ausmachen ("Times Without Changes"). Hört Euch einfach Songs wie den heftigen Opener "World Hate Center", die bombastischen, überlangen (keine Seltenheit auf der Scheibe) "Supremacy v2.0" und "Loneliness" oder das hymnische "Sharpen The Edge" (super!) an und kippt begeistert aus den Latschen. Dazu kommt, dass die Dänen mit dem Titelsong (der totale Hammer !!!) und dem megaeingängigen Superhit "Music Non Stop" (erinnert etwas an PARADISE LOST’s "Say Just Words") zwei der genialsten Songs des Jahres im Gepäck haben, die man einfach auf sich wirken lassen muss. Ich hab’s getan und bin zu der Überzeugung gekommen, dass man modern ausgerichteten Metal stilistisch nicht packender gestalten kann. Dazu gesellt sich im Falle MERCENARY noch das ungeheure Songwriting - Talent und fertig ist ein Album, das man wahrlich nicht alle Tage zu hören bekommt. Prog meets Power, Atmosphäre meets Brechstange! Eine Platte, die man ausnahmsweise mal allen Zielgruppen (Ok, reine Old Schooler ausgenommen…) empfehlen kann und die wahnsinnige Lust auf mehr bereitet. Zugreifen! (do)
Kommentare         neuer Kommentar
 
sehr starke Scheibe, toller Stoff. Nur die Paradise Lost Einflüsse springen mir nicht ins Gesicht, besonders nicht bei "Music Non Stop", der einzige Track, den man sich hätte sparen können. Ansonsten volle Zustimmung: hier kippt man aus den Latschen!
- lk (26.09.2004)
 
Das Album ist einfach nur der Hammer. Besonders das 1. Lied nach dem Opener "World Hate Center" und "Firesoul", die eine perfekte Mischung der harten und nicht ganz so harten Stimme bieten. Auch alle anderen Tracks sind gut, bisauf das überflüssige Cover "Music-non-Stop"
- Machine-Head-Fan <lacuna-coil@gmx.net> (06.10.2004)
 
Ums kurz zu machen! BEST ALBUM 2004 punkt und aus. cheerz
- Raven <bb@edguy.nu> (12.01.2005)
 
MERCENARY haben hiermit das beste Album abgeliefert, das mir in den vergangenen 2 Jahren in die Finger gekommen ist! Der völlige Überflieger - das hier ist Metal, wie man ihn besser nicht machen kann, einfach nur grandios!
- Heavy <heavy@metal-inside.de> (05.03.2005)
 
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Tourdaten
 
Keine Einträge
 
Weitere Infos
 
 
Internet
 
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