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"Seit Anfang 2000 versuchen die fünf Jungs von STIMPACK, dem Begriff "Nu-Metal" ein neues Gesicht zu geben," heißt es in der Bandinfo zur gerade erschienenen, selbst betitelten Debüt-CD. Nun, das Major-Ziel verfehlen die Landsberger knapp, denn "ein neues Gesicht geben" bedeutet nicht, alte Gesichter zu einer Collage zusammen zu kleben. Diesen Eindruck macht nämlich das gut 30 Minuten lange Stück Musik und wo auf der einen Seite Pro Pain und Machine Head ihre Spuren im Sound hinterlassen haben, geben sich auf der anderen Seite Faith No More die Ehre. Qualitativ machen die Jungs bis auf ein paar Ausnahmen ihre Sache sehr gut, lediglich der in den cleanen Passagen recht unbeholfen klingende Gesang bringt Punktabzug ein. Wenn man dann noch über den teilweise penetranten deutschen Akzent hinweg hört, macht aber auch Sänger Oliver seine Sache ziemlich gut, vor allem, wenn der sich die Seele aus dem Leibe brüllt. Technisch versiert und ohne sonderliche Makel holzt sich die Instrumentenfraktion durch die acht kurzweiligen Songs und kombiniert Härte mit ausreichender Melodie und auch in Sachen Dynamik gibt es kaum zu meckern. Mal leise und verhalten, mal Laut und auf die Nase sind STIMPACK etwas für alle, denen Pro Pain zu einseitig und Faith No More zu weich sind. Die CD gibt es für 7 Euro auf www.stimpack.net und jeder, der lieber erst hört, was er kauft, kann sich auch mp3-Dateiern herunterladen. (cs)
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