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Ein Black Metal Album im Sommer veröffentlichen? Eigentlich nicht ungewöhnlich, aber meistens etwas ungeschickt, nicht jeder kann und will sich schließlich bei strahlendem Sonnenschein düster-kalten Klängen aussetzen. Der neuen Scheibe von Catamenia dürfte aber auch das keinen Abbruch tun. Die sechs Finnen drehen hier so richtig auf, schließlich müssen ja der neue Drummer (Ex-Impaled) und ein neuer Gitarrist zeigen, was sie draufhaben. Und das tun sie vom ersten Song an. Melodien und Atmosphäre werden bei Catamenia ganz groß geschrieben. Die Musik hämmert sich somit gleich durch sämtliche Gehörgänge. Doch auch wenn Metal von groovenden Keyboardklängen passend unterstützt wird, kann er sich seine Härte erhalten, was Catamenia hier wirklich eindrucksvoll beweisen. Und trotz Bombast gibt es eine Menge interessanter Gitarrenarrangements zu entdecken, so dass Eternal Winter’s Prophecy auch im Dauerlauf keine Langeweile aufkommen lässt. Zusammen mit einer exzellenten Produktion unter Leitung von Athi Kortelainen ergibt sich eine Scheibe, die sich getrost neben Immortal oder In Flames einreihen kann und musikalisch auch irgendwo dazwischen liegt. (arw)
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